Wir sind eine sehr unternehmungslustige Familie, die gern die Herbstferien nutzt, um dem grauen Deutschland noch ein letztes Mal zu entkommen und ein bisschen Sonne zu tanken bevor der Winter kommt. Mit Renatour ins Honigtal auf Korfu zu Reisen schien uns ideal. Auch wenn die Sonne sich weniger als wohl üblich zeigte (und auch auf Korfu die Tage immer kürzer wurden), so reichte es doch um die Insel zu erkunden. Dank der von Renatour (über die GUIBO-App) zur Verfügung gestellten Informationen konnten wir unvergessliche Wanderungen und Entdeckungen erleben. Dabei konnten wir direkt Highlights, wie die Zwillingsbucht und Afionas erwandern, aber auch Kleinode, wie eine Olivenholzwerkstatt im Landesinneren entdecken. Die Bucht Agios Giorgios ist natürlich auch ein Traum, schon beim Anflug konnten wir sie erspähen und auf diversen Wanderungen genossen wir die Sicht von allen möglichen Perspektiven (siehe Fotos). Wir würden allerdings grundsätzlich (entgegen dem Renatour-Tipp, den wir vor der Reise bekamen) einen Mietwagen empfehlen. Von der Bucht gibt es nur recht selten und umständlich einen Bus, der ausschließlich in die Hauptstadt fährt. Mit einem Mietwagen aber können viele lohnenswerte Ziele gut angesteuert werden. Wir mieteten dann tageweise im Ort ein Auto und konnten dadurch unseren Radius erweitern: einmal fuhren wir nach Norden, wo wir rund um Sidari die Gegend erkundeten und einmal ging es südlich Richtung Paleokastritsa. Dort gab es nicht nur das Aquarium als lohnenswertes Ausflugsziel sondern wir konnten einen erstaunlich sonnigen Tag sogar nochmal am Strand inkl. Baden genießen. Was uns außerdem faszinierte und erstaunte waren die Oliven. Überall gab es Olivenbäume, riesige Plantagen, aber auch gefühlt an jeder Ecke wuchsen diese Bäumchen, die für diese Insel so bedeutsam sind. Wir haben viel über die Pflanze und deren Nutzung gelernt und freuen uns noch heute zu Hause ein paar Spritzer unseres Korfu-Urlaubs in unserem Salat genießen zu können...
Das Renatour-Teenie-Programm möchten wir hier besonders hervorheben. Unser Großer konnte erstaunliche Erfahrungen sammeln: eine Radtour durch die Berge und Klettern mit unendlichem Blick über`s Meer. Das war wirklich einzigartig. Und auch für die Jüngeren wurde im Rahmen des Möglichen (das Wetter war nicht ideal und aufgrund des Saisonendes gab es nur wenig Möglichkeiten) Gutes angeboten. Besonders hat uns gefreut, wie unkompliziert und schnell die Familien untereinander Kontakt gefunden haben (sowohl die Kinder, als auch die Erwachsenen). Das Team vor Ort war bemüht das Saisonende abwechslungsreich zu gestalten. Auch wenn z.B. Bootsausflüge nicht mehr möglich waren. Wir danken dem gesamten Team von Herzen und wünschen jeder und jedem einen glücklichen Lebensweg!