Bergwandern ohne Gepäck im Valle del Lys - Aostatal

Bergwandern im Aostatal: Das sind gewaltige Viertausender, die beeindruckende Geschichte der Walser und duftende Almwiesen an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz. In der kleinsten Region Italiens stehen die weltberühmten Mont Blanc, Gran Paradiso und das Matterhorn. Die Wanderung im Valle del Lys endet unterhalb des Gletschers des Monte Rosa, dem zweithöchsten Berg der Alpen.
 

  • Majestätische Berg- und Gletscherwelt im Aostatal
  • Urige Pensionen und Hütten mit regionaler Küche
  • Walserdörfer Issime, Gressoney Saint-Jean, Alpenzu
  • 10-bzw. 8-tägige Etappenwanderung mit eigener Zeiteinteilung
  • Bergwandern im Aostatal

    Lernen Sie auf dieser Etappenwanderung das wunderschöne Valle de Lys in den italienischen Alpen kennen. Die Wanderreise beginnt im unteren Lystals bei der Ortschaft Lillianes und führt zu Beginn entlang des Flusses Lys und durch Bergmischwald bis zum Freilichtmuseum Chemp. Schnell gewinnt man in den Folgetagen an Höhe und erreicht über uralte Pilgerpfade das Naturreservat des Mont Mars. Weiter geht es über hochgelegene Wege, die durch wilde Natur führen, ins Walsergebiet, das im Mittelalter ausgehend vom Schweizer Wallis kolonisiert wurde. Über Niel und Gressoney-Saint-Jean führt der Weg durch alte Dörfer mit Holz- und Steinbauten, durch Nadelwälder und über grüne Weiden bis schließlich am Ende des oberen Lystals das Ziel der Wanderreise, das beeindruckende Monte Rosa Massiv, erreicht ist. Die Wanderung umfasst 10 Tage (9 Nächte) und kann auf 8 Tage (7 Nächte) verkürzt werden.

    Aoatatal Bergwanndern: Stefano berichtetVideo zum Bergwandern im Aostatal  Video zum Bergwandern ohne Gepäck im Aostatal  Herbst-Bergwandern ohne Gepäck im Aostatal 

    Komfortable Berghütten und Bergpensionen mit Flair

    Sie werden überrascht sein vom Komfort der Unterkünfte. Im wahrsten Sinne des Wortes steinalte Häuser, die mit viel Liebe renoviert wurden und in denen man sich sofort wohl fühlt. Sie übernachten in Privatzimmern mit eigenem Bad (Balma-Hütte mit GemeinschaftsDU/WC). In der Orestes-Hütte am Monte Rosa ist ein Gemeinschaftszimmer mit GemeinschaftsDU/WC vorgesehen, gegen Aufpreis gibt es auch hier einige Privatzimmer mit eigener DU/WC. 

    Was kann schöner sein als nach einer entspannten Wanderung die Köstlichkeiten der italienischen Küche zu genießen? Das Abendessen mit mehreren Gängen ist ein Erlebnis. Die unverfälschte Küche ist eine Mischung aus italienischer Kochkunst mit Einflüssen aus Frankreich und der Schweiz. Wegen der abgeschiedenen Lage (man war durch die Alpenkette jahrhundertelang praktisch unerreichbar) wurden und werden hier fast ausschließlich regionale, saisonale Produkte verwendet. Das kostbare Salz musste in früheren Zeiten häufig in der Schweiz gegen Butter und Käse eingetauscht und unter großen Gefahren in das Tal geschmuggelt werden. Spezialitäten sind unter anderen die „Seupa à la Valpellinentze“, eine Suppe mit Kohl, Wirsing, Fontina und altbackenem Roggenbrot oder „Motzetta“ (luftgetrocknetes Rind- oder Gämsenfleisch mit Bergkräutern und Gewürzen). Zum Abschluss genießt man einen „Fontina“, einen Käse, der nur im Aostatal hergestellt werden darf. Dazu darf natürlich ein Glas Barbaresco oder Valpolicella nicht fehlen. Für das Mittagessen geben Ihnen die Hüttenwirte ein Lunch- Paket mit.

    Individuelle Wanderung mit Gepäcktransport

    Während der Wanderungen sind Sie mit einem Tagesrucksack unterwegs. Ihr Hauptgepäck wird von Unterkunft zu Unterkunft transportiert. Ausnahme: Balma Hütte, Rifugio Alpenzu, Orestes Hütte: Hier packen Sie Ihren Tagesrucksack jeweils für 2 Tage (1 Übernachtung) und treffen auf Ihr Hauptgepäck in der Unterkunft am nächsten Tag.

    Die Bergwanderwege und -pfade sind mittelschwer. Da sie teilweise hochalpin verlaufen, sind festes Schuhwerk (Trekkingschuhe), ein guter Rucksack und (warme) Ersatzkleidung notwendig. Für die Tagesetappen sollten Sie mit reinen Gehzeiten zwischen 3 und 6,5 Stunden rechnen. Eine mittlere bis gute Kondition, Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit sind erforderlich.

    Das Valle del Lys am Fuß des Monte Rosa

    Die Bewohner des Valle del Lys sind stolz. Stolz auf ihre eigene Identität und stolz auf den Berg der Berge, den Berg der Walser, den Monte Rosa. Die Menschen hier achten auf Traditionen. Das sieht man an der Natur-Küche oder auch an der Bauweise der Häuser. Die Elemente bestimmen das Leben im Lystal und geben vor, was geht und was nicht geht. Fast alle Häuser haben die traditionellen Steindächer, die Architektur ist den klimatischen Verhältnissen der Umwelt angepasst. Neben Stein wird viel Holz verwendet. Um sich gegenseitig zu schützen, stehen die alten Häuser in den kleinen und zum Teil verlassenen Dörfern dicht gedrängt.

    Von allen Bergen der Alpen wird der Monte Rosa (4.634m) nur vom 4.808 Meter hohen Montblanc überragt. Dieses Bergmassiv in den Penniner Alpen gilt aufgrund seiner massiven Ausdehnung als das größte Gebirgsmassiv in Europa. Doch so gewaltig die Berge hier sind, unsere Wanderung führt immer auf gut markierten Wegen. 

    Auf den Spuren der Walser im oberen Lystal

    Zu Beginn des Valle del Lys überqueren Sie eine römische Brücke über den Lys-Fluss. Fährt man über sie hinweg durch den engen kurvenreichen unteren Abschnitt des Lystales, so ahnt man nicht, dass man sich einer Walsersiedlung nähert. Erst nördlich von Lillianes, auf ca. 1.000 m, beginnt das eigentliche obere Lystal und damit im Grunde erst das „Tal der Walser“ auch „Krämer-“ und „Gressoneyertal“ genannt. Nun erkennt man Spuren der Walser. Die Häuser ähneln denen im Wallis jenseits des Monte Rosa. Die Sprache der Ortsschilder ändert sich. Issime, die dritte Walsergemeinde des Tales, begrüßt die Gäste mit „Willkommen in der Walsergemeinschaft Oberlystal“, und das Dorfzentrum wird mit „Capoluogo-Duarf“ angekündigt. Der deutsche Dialekt wird hier „töitschu“ genannt und unterscheidet sich nicht unwesentlich von dem „titsch“ der Nachbarorte.

    Wanderung im Nachbartal Val d´Ayas

    Die Bergwanderung im Valle de Lys läßt sich sehr gut kombinieren mit der einwöchigen Rundwanderung im Nachbartal Val d´Ayas!

    • 1. Tag: Anreise nach Lillianes (655 m)

      Sie fahren in Eigenregie nach Lillianes. Ihr Auto können Sie während der Wanderung auf dem großen, öffentlichen Parkplatz des kleinen Ortes parken. Bahnfahrer fahren bis nach Pont-Saint-Martin, das sich am Talanfang des Valle de Lys befindet. Weiter geht es vom Bahnhof Pont-Saint-Martin mit dem Bus der Linie Pont-Saint-Martin - Gressoney bis nach Lillianes. Ihre erste Unterkunft, eine kleine Pension, befindet sich direkt am Lys-Fluss. Am Abend wird Ihnen in der Pension ein Menü serviert.

    • 2. Tag: Lillianes (655 m) - Tour d´Hérèraz (555 m) - Sassa (1.394 m)

      Am Morgen findet 9 Uhr in Ihrer Unterkunft ein persönliches Informationsgespräch statt, bei dem Sie Fragen zum Ablauf der Wandertour und zu den Etappen stellen können. Dann geht es los! Auf Ihrer ersten Etappe lernen Sie das untere Lys-Tal kennen, welches geprägt ist von der Arbeit, die die Talbewohner im Laufe der Jahrhunderte geleistet haben: alte Terrassen und Trockenmauern, verfallene Behausungen und Steinbrücken sind wunderbare Zeugnisse dafür. Der Weg führt Sie entlang des Lys-Flusses durch Mischwald über Treppen und Stufen stetig hinauf bis in den verlassenen Weiler Chemp. Chemp wurde in den letzten Jahren von Künstlern wiederentdeckt, die diesen Ort mit verschiedenen Skulpturen und Kunstwerken in ein Freilichtmuseum verwandelt haben. Lassen Sie sich Zeit und genießen Sie diesen ganz besonderen Ort im Valle de Lys. Anschließend geht es weiter durch den Bergwald bis zum Dorf Perloz, das in sonniger Lage am Westhang des Lystals thront. Besichtigen Sie die Pfarrkirche San Salvatore aus dem frühen 17. Jh. und zwei herrschaftliche Häuser, die zum Haus Vallaise gehörten. Die Osteria Mansion 1695, die sich in einem stilvoll renovierten Haus aus dem 17. Jh. befindet, empfiehlt sich für ein hervorragendes Mittagessen (zahlbar vor Ort) mit regionalen Zutaten und Weinen aus dem Aostatal. Anschließend geht es durch Bergwald und über Treppen und Brücken wieder hinunter ins Tal bis zum Lys-Fluss in der Ortschaft Tour d´Hérèaz. Am Nachmittag werden Sie hier abgeholt und in Ihre nächste Unterkunft, eine gemütliches Pension hoch oben im Weiler Sassa, gefahren.

      Streckenlänge: 9.2 km, Gehzeit: ca. 3:30 h, Aufstieg: 450 m, Abstieg: 550 m, Schwierigkeitsgrad: mittel
      => Gepäcktransport von Lillianes nach Sassa. Sie wandern mit Tagesrucksack

    • 3. Tag: Sassa (1.394 m) - Bosc (1.410 m)

      Auf dem Wanderpfad „Sentiero de Lys“, der direkt an der Unterkunft in Sassa vorbeiführt, begeben Sie sich über Wiesen und durch Lärchenwälder stetig bergauf. Weiter geht es entlang des Gebirgskamms, der die Region Aostatal vom Piemont trennt: auf der linken Seite die 4.000er des Monte Bianco und des Monte Rosa, auf der rechten Seite die Unendlichkeit der piemontesischen Ebene. Fast am Ende des Kamms befindet sich das Rifugio Coda, wo Sie sich eine Pause gönnen sollten. Entlang der Strecke überqueren Sie den Pass Col Portola und die Pian di Sourciére (die Hexenebene), auf der ein großer Fels liegt, dessen Löcher dem Sternbild der Plejaden entsprechen. Etappenziel ist ein idyllisch gelegener Agriturismo im Weiler Bosc.

      Streckenlänge: 9.7 km, Gehzeit: ca. 4:00 h, Aufstieg: 860 m, Abstieg: 850 m, Schwierigkeitsgrad: mittel
      => Gepäcktransport von Sassa nach Bosc. Sie wandern mit Tagesrucksack.

    • 4. Tag: Bosc (1.410 m) - Rifugio Balma (2.040 m)

      Diese kurze Etappe führt Sie in das Herz des Mont Mars Naturreservats und zu dessen herrlichen Seen. Auf dem ersten Teilstück wandern Sie durch einen typischen alpinen Bergwald mit vielen Azaleen, die zur Blütezeit ein herrliches rosa Farbspiel erzeugen, bis Sie den See Lago Vagno erreichen. Ab da folgt der Pfad dem Höhenweg alta via 1 und der Route der "Tour des Geants" – einer jährlich stattfindenden Extremsportveranstaltung – direkt hinein in das Naturreservat des Mont Mars. Etappenziel ist das mitten im Naturreservat gelegene Rifugio Balma am gleichnamigen See. Wer im Anschluss noch Lust und Energie hat, kann in einer halben Stunde den Col de Balma erklimmen, der ein Teil der Prozession zum Oropa Sanctuary ist.

      Streckenlänge: 6.8 km, Gehzeit: ca. 4:30 h, Aufstieg: 920 m, Abstieg: 280 m, Schwierigkeitsgrad: mittel
      => Das Rifugio ist für Transportfahrzeuge nicht erreichbar, Ihr Hauptgepäck wird in die übernächste Unterkunft in Niel gebracht. Bitte packen Sie Ihren Rucksack für 2 Tage.

    • 5. Tag: Rifugio Balma (2.040 m) - Niel (1.515 m)

      Die Route geht vom Rifugio Balma auf dem Höhenweg alta via 1 zurück bis zum Lago Vagno und dann weiter auf einem Fahrweg bis zum Picknickplatz Coumarial. Von Coumarial führt der Weg hinab ins Tal durch einige nette Dörfer und Weiler an den Lys-Fluss bis in das Walserdorf Issime. In Issime bringt Sie am Nachmittag ein kurzer Autotransfer in den hochgelegenen Weiler Niel bei Gaby. Sie übernachten in einer schönen Bergunterkunft in Niel.

      Streckenlänge: 13,5 km, Gehzeit: ca. 5:00 h, Aufstieg: 50 m, Abstieg: 1.090 m, Schwierigkeitsgrad: mittel

    • 6. Tag: Niel (1.515 m) - Gressoney-Saint-Jean (1.380 m)

      Auf dieser Etappe betreten Sie das Land der Walser. Sie müssen sich nur die Architektur der Häuser ansehen, um die Unterschiede zu bemerken. Der lange Abstieg durch das schönen Loo-Tal, in dem Sie ein typisches Mittagessen bei Bergbauern erwartet, und die Ankunft in Gressoney-Saint-Jean lassen Sie tiefer in die Kultur der Walser eintauchen. Der Monte Rosa ist jetzt nur noch einen Steinwurf entfernt – fast könnten Sie ihn berühren. Sie übernachten in einer komfortablen Pension im Walserort Gressoney-Saint-Jean.

      Streckenlänge: 14 km, Gehzeit: ca. 6:30 h, Aufstieg: 872 m, Abstieg: 1.030 m, Schwierigkeitsgrad: mittel
      => Gepäcktransport von Niel nach Gressoney-Saint-Jean. Sie wandern mit Tagesrucksack.

    • 7. Tag: Gressoney-Saint-Jean (1.380 m) - Alpenzu (1.780 m)

      Heute können Sie je nach Wetterlage und Ausdauer/Können zwischen 2 Wanderpfaden wählen:

      Der historische Walserweg – ein Höhenweg – geht mit mehreren An- und Abstiegen entlang des Berghanges und bietet bei klarem Wetter herrliche Panoramablicke auf das Obere Lystal und den Monte Rosa. Einige Streckenabschnitte sind etwas exponiert – Trittfestigkeit, Schwindelfreiheit und trockenes Wetter sind daher Voraussetzung.
      Streckenlänge: 11 km, Gehzeit: ca. 6:30 h, Aufstieg: 915 m, Abstieg: 516 m, Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll

      Der Pfad der Königin führt hinab ins Tal am Schloss Savoia (sehenswert!) vorbei, durch den Ort Gressoney Saint Jean bis zum Dorf Chemonal. Von Chemonal geht ein steiler Pfad in ca. 1 Stunde bergauf bis nach Alpenzu Grande.
      Streckenlänge: 7,0 km, Gehzeit: ca. 3:50 h, Aufstieg: 400 m, Abstieg: 250 m, Schwierigkeitsgrad: mittel

      Das Bergdorf Alpenzu Grande (Grosso Albezo) ist eine der frühesten Walser-Siedlungen und eines der schönsten Dörfer im Aostatal. Das gleichnamige Rifugio ist Ihr heutiges Etappenziel.
      => Das Rifugio ist für Transportfahrzeuge nicht erreichbar, Ihr Hauptgepäck wird in die übernächste Unterkunft in Anderbätt gebracht. Bitte packen Sie in Ihren Rucksack für 2 Tage.

      Hinweis: Wenn das Rifugio Alpenzu ausgebucht ist, wandern Sie über Gressoney la Trinite direkt bis zur nächsten Unterkunft in Anderbätt (ca. 15,0 km)

    • 8. Tag: Alpenzu (1.780 m) - Anderbätt (1.760 m)

      Eine ruhige und recht kurze Etappe, Sie haben die Möglichkeit den Ort Gressoney-La-Trinité zu besichtigen. Sie scheinen jetzt so nah am Monte Rosa zu sein, dass Sie ihn schon fast berühren könnten. Ihr heutiges Ziel ist eine gemütliche Pension im Weiler Anderbätt.

      Streckenlänge: 7,9 km, Gehzeit: ca. 3:30 h, Aufstieg: 460 m, Abstieg: 440 m, Schwierigkeitsgrad: mittel

    • 9. Tag: Anderbätt (1.760 m) - Orestes Hütte (2.610 m)

      Auf dieser Etappe berühren Sie fast die Gletscher des Monte Rosa. Der Aufstieg ab dem Wintersportort Staffal folgt dem Auf und Ab des Vallone del Moos. Auf dem Monte Rosa angekommen, präsentiert sich das Bergmassiv in seiner ganzen Pracht. Ihr heutiges Etappenziel ist die Orestes Hütte.

      Streckenlänge: 7,5 km, Gehzeit ca. 3:30 h, Aufstieg: 850 m, Abstieg: 0 m, Schwierigkeitsgrad: mittel
      => Die Orestes Hütte ist für Transportfahrzeuge nicht erreichbar, Ihr Hauptgepäck bleibt in der Pension in Anderbätt. Bitte packen Sie in Ihren Rucksack für 2 Tage.

      Hinweis: Wenn die Orestes Hütte geschlossen ist (planmäßige Öffnung: 22.06.-14.09.2024) bleiben Sie 2 Nächte in Anderbätt. Sie können von Anderbätt eine ganztägige Rundtour auf das Monte Rosa Massiv unternehmen.

    • 10. Tag: Orestes Hütte (2.610 m) - Anderbätt (1.760 m)

      Die letzte Etappe führt Sie über den Pass Col della Salza und durch das Tal Vallone della Salza zurück nach Anderbätt. Wenn Sie Zeit haben, empfehlen wir unterwegs den Aufstieg zum Alta Luce, von dessen Vorsprung Sie einen tollen Blick auf den Gletscher genießen können. Der Abstieg durch das Vallone della Salza führt Sie in das Haupttal und zu den Quellen des Flusses Lys.

      Streckenlänge: 7,0 km, Gehzeit ca. 3:00 h, Aufstieg: 255 m, Abstieg: 1.100 m, Schwierigkeitsgrad: mittel

      In Anderbätt angekommen, holen Sie Ihr Gepäck aus der Pension und fahren mit dem Linienbus Pont-Saint-Martin - Gressoney zurück nach Lillianes (Fahrzeit ca. 60 min.) oder bis zum Bahnhof in Pont-Saint-Martin (Fahrzeit ca. 75 min.).  Die Bushaltestelle in Anderbätt befindet sich neben der Pension (Haltestelle Orsia). Tickets gibt es beim Busfahrer (pro Person ca. 5 €). Alternativ kann ab Anderbätt ein kostenpflichtiger Transfer mit Gepäcktransport von Anderbätt zum Parkplatz oder Bahnhof Pont-Saint-Martin vorbestellt werden.

      Sollten Sie noch Zeit haben, empfehlen wir eine Zusatznacht in Anderbätt oder Lillianes. So endet Ihre Wandertour im Valle de Lys gemütlich nach dem Frühstück.

    • Verkürzte Tour (8 Tage / 7 Nächte)
      Die Wanderung kann auch mit Beginn ab Bosc gebucht werden – die 1. und 2. Etappe (Lillianes-Tour d´Hérèraz-Sassa-Bosc) entfallen dann.

      Gäste, die mit dem Auto anreisen, fahren direkt bis zum Agriturismo in Bosc. Das Auto kann während der Wanderung auf dem Parkplatz des Agriturismos parken. Am Reiseende benötigen sie einen kostenpflichtigen Transfer von der nächsten Bushaltestelle (in Fontainemore) zurück zum Auto.

      Bahnreisenden bestellen sich bitte vom Bahnhof in Pont-Saint-Martin ein Taxi in den Agriturismo, da es dorthin keine Busverbindung gibt.

      Hinweis: Bei der verkürzten Tour findet das persönliche Informationsgespräch in Bosc am Anreisetag 17 Uhr statt!
    • Genereller Hinweis
      Die Gehzeiten sind die üblicherweise benötigten Stunden für die jeweilige Etappe. Verlängerungen und auch Abkürzungen sind zum Teil möglich. Zusatznächte sind in allen Unterkünften möglich und empfehlenswert. Der Etappenverlauf ist vorbehaltlich, hauptsächlich wetterbedingter (auch kurzfristiger) Änderungen.
  • Besondere Hinweise
    • Es handelt sich um eine individuelle Wanderung ohne Bergführer. Die Zeiten sind reine Gehzeiten und als circa Angaben zu verstehen. Letztlich ist die Dauer abhängig von der eigenen Kondition, vom Lauftempo und den Pausen. An jedem Zielort ist es möglich, auf Rundwegen noch etwas länger zu wandern. Die Wanderung geht durch Bergwälder und - wiesen, entlang von Berghängen und über Gestein und Geröllfelder. Die Wegbeschaffenheit variiert zwischen guten Fahr- bzw. Saumwegen und schmalen, z.T. recht steinigen Pfaden. Vor allem vor Juli oder nach Regen können einige Wege durch das Durchfließen von Gebirgsflüssen nass oder schlammig sein. Es geht teilweise steiler bergauf bzw. - ab. Eine gute Grundkondition und Ausdauer sind notwendig. Einige Pfade führen teilweise etwas näher am Abhang entlang - Schwindelfreiheit und Trittfestigkeit sind Voraussetzung. Wasserfeste, knöchelhohe Wanderschuhe mit gutem Profil sind notwendig. Die Mitnahme von 2 zusammenschiebbaren Wanderstöcken ist zur Entlastung der Gelenke und zur besseren Stabilität sehr zu empfehlen.
    • Der Gepäcktransport ist auf ein Gepäckstück á 15 kg pro Person begrenzt.
    • Die Wanderung ist für Personen mit Mobilitätseinschränkung nicht geeignet.
    Unterkunft und Verpflegung
    • Übernachtung in Berghütten und -pensionen im Doppelzimmer mit eigenem Badezimmer (Balma-Hütte mit GemeinschaftsDU/WC). Ein Zustellbett ist auf Anfrage möglich. In der Orestes-Hütte ist ein Bett im Schlafsaal mit GemeinschaftsDU/WC vorgesehen, gegen Aufpreis gibt es auch hier einige Doppelzimmer mit eigener DU/WC. 
    • Bettwäsche und Handtücher sind in den meisten Unterkünften vorhanden. Bitte bringen Sie für die Hüttenübernachtungen einen Hüttenschlafsack und Handtücher mit.
    • Verlängerungstage in den einzelnen Unterkünften sind möglich, müssen jedoch vorab gebucht werden.
    • Vegetarische Essenwünsche und Lebensmittelallergien können in einem gewissen Rahmen berücksichtigt werden, müssen jedoch mit der Buchung angemeldet werden.
    Für Kinder & Jugendliche
    • Empfohlenes Mindestalter: 12 Jahre. Kinder sollten Freude am (Hochgebirgs-)Wandern haben und die angegebenen Gehzeiten und Auf- und Abstiege bewältigen können.
    Anreise
    • Mit der Bahn: Bahnfahrt nach Pont-St.-Martin. Weiter mit dem Bus nach Lillianes (10-Tages-Tour) Busfahrplan Linie Pont-Saint-Martin - Gressoney  oder mit dem Taxi nach Bosc (8-Tages-Tour).
    • Mit dem Auto: Anreise nach Lillianes (10-Tages-Tour) oder nach Bosc (8-Tages-Tour). Fahrzeit z.B. ab München ca. 7 Std. (ca. 620 km), ab Frankfurt ca. 8 Std. (ca. 710 km.
    • Mit dem Flugzeug: Flug bis Turin, Mailand oder Bergamo. Weiter mit dem Regionalzug nach Pont-St.-Martin (Fahrtzeit von Turin ca. 2 Std., von Mailand 3-4 Std.). Weiter siehe Anreise mit der Bahn. Alternativ können Sie einen privaten Flughafentransfer über ein Transferunternehmen aus dem Lystal bestellen
      Klimabewusst reisen: Fliegen Sie atmosfair!

    Gerne sind wir Ihnen bei der Planung der Anreise behilflich. Weitere Informationen lesen Sie bitte unter Anreise.

    Haustiere
    • Einige Unterkünfte erlauben einen Hund mitzubringen. Bitte melden Sie Ihren Hund unbedingt bei Buchung mit an. Die Wanderung mit Hund ist als 8-Tages-Tour (7 Nächte) wie folgt möglich: Bosc - Balma - Niel - Niel - Gressoney Saint Jean - Alpenzu - Orestes Hütte. In den anderen Unterkünften sind Hunde nicht gestattet. Für die Etappe von Alpenzu zur Orestes Hütte laufen Sie von Alpenzu ca. 1 Std. hinab ins Tal, nehmen dann den Linienbus bis Staffal und wandern ab Staffal in ca. 3 Std. hoch zur Oreste Hütte (kann zum Teil auch mit Seilbahn abgekürzt werden). In der Orestes Hütte schlafen Hunde in einer Hundehütte, nicht im Gästezimmer. Alle Unterkünfte berechnen vor Ort ein Entgelt (siehe Termine & Preise).

    Klima 
    • Das Klima im Aostatal ist relativ mild. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 12,9°C. Im Sommer klettern die Temperaturen auf um die 30°C. Dafür ist es aber im Winter auch sehr kalt. Vor allem der Januar sorgt meist für reichlich Schnee im Aostatal. Die beste Wanderzeit ist von Mai bis Oktober, dann kann man die angenehmen Temperaturen richtig genießen. Ein früher Wintereinbruch oder ein langer Winter kann diesen Zeitraum jedoch auch verkürzen.
    Reisebücher

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  • Leistungen
    • 7 bzw. 5 x Übernachtung im Doppel- oder Einzelzimmer mit eigener DU/WC
    • 1 Übernachtung im Doppel- oder Einzelzimmer mit GemeinschaftsDU/WC in Balma Hütte
    • 1 x Übernachtung im Schlafsaal in Orestes Hütte*
    • 9 bzw. 7 x Frühstück und mehrgängiges Abendessen
    • 7 bzw. 6 x Verpflegung für unterwegs
    • 1 x Mittagessen im Loo-Tal (Etappe Niel-Gressoney Saint Jean)
    • Gepäcktransport zwischen den Unterkünften (außer Balma Hütte, Rifugio Alpenzu, Orestes Hütte)
    • Digitale Reiseunterlagen in der ReNatour-Reiseapp mit Navigationsmöglichkeit (für 2 Endgeräte; weitere Zugänge für gebuchte Erwachsene auf Anfrage)
    • Persönliches Informationsgespräch und Hotline für unterwegs (englisch- oder italienischsprachig)
    • 1 Wanderkarte pro Buchung (erhältlich vor Ort beim persönlichen Informationsgespräch)
    • Kurtaxe Aostatal
    Saison 01.06. - 30.09.2024
    Preis pro Person  
       
    10-Tages-Tour (9 Nächte)  
    im Doppelzimmer 1.075 €
    im Einzelzimmer 1.275 €
       
    8-Tages-Tour (7 Nächte)  
    im Doppelzimmer 870 €
    im Einzelzimmer 1.020 € 
       
    Privatzimmer anstelle Schlafsaal in Orestes Hütte +30 €
       
    Zusatznacht mit Halbpension in Lillianes  
    im Doppelzimmer 74 €
    im Einzelzimmer 99 €
       
    Zusatznacht mit Halbpension in Bosc  
    im Doppelzimmer 87 €
    im Einzelzimmer 112 €
       
    Zusatznacht mit Halbpension in Balma  
    im Doppelzimmer 92 €
    im Einzelzimmer 117 €
       
    Zusatznacht mit Halbpension in Niel  
    im Doppelzimmer 97 €
    im Einzelzimmer 122 €
       
    Zusatznacht mit Halbpension in Gressoney St. Jean  
    im Doppelzimmer 102 €
    im Einzelzimmer 127 €
       
    Zusatznacht mit Halbpension in Alpenzu  
    im Doppelzimmer 87 €
    im Einzelzimmer 112 €
       
    Zusatznacht mit Halbpension in Anderbätt  
    im Doppelzimmer 107 €
    im Einzelzimmer 132 €
       
    Zusatznacht mit Halbpension in Orestes Hütte  
    im Schlafsaal 92 €
    im Doppelzimmer 122 €
    im Einzelzimmer nicht möglich

     

    *Wenn die Orestes Hütte geschlossen ist (Öffnungszeiten 22.06.-14.09.24), bleiben Sie eine weitere Nacht in der Pension in Anderbätt. Aufpreis 15 € pro Person/Doppelzimmer, 40 € pro Person/Einzelzimmer

    • Wanderbeginn täglich innerhalb der angegebenen Saisonzeit
    • Zustellbett im Doppelzimmer 30% Rabatt für Kinder bis 12 Jahre, ab 13 Jahre Preis für Doppelzimmer
    • Mindestteilnehmer: 1 Person, empfohlenes Mindestalter: 12 Jahre
    • Auf 1. Etappe von Lillianes-Sassa ist keine Verpflegung für unterwegs inklusive. Mittagsmenü in der Osteria Mansion á 20 € pro Person (ohne Getränk) oder á la carte möglich.
    • Hund á 5 € pro Nacht, zahlbar vor Ort
    • Taxitransfer mit Gepäcktransport am letzten Tag von Anderbätt nach Lillianes/ Bosc/ Bahnhof Pont-Saint-Martin: Preis pro Fahrt á 55 € / 60 € / 70 € (1-3 Personen), 65 € / 70 € / 80 € (4-8 Personen). Für Gäste der 8-Tages-Tour (ab Bosc), die mit dem Linienbus von Anderbätt zurückfahren möchten: Der Linienbus hält an der Bushaltestelle im Ort Fontainemore. Transfer von der Bushaltestelle Fontainemore nach Bosc á 35 € (1-3 Personen), 40 € (4-8 Personen). HINWEIS: Die Transferbestellung muss spätestens beim persönlichen Informationsgespräch erfolgen (zahlbar vor Ort in bar) !
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    Das Gästehaus des Agriturismo mit 8 Zimmern
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    Eines der hübschen Zimmer im Agriturismo
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    Im Herzen des Naturparks Mont Mars
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    Der Weg zur Balmahütte führt unter anderem durch ein großes Geröllfeld.
    Naturpark Mont Mars auf Bergwanderung im Aostatal
    Hinter dem Felsen links befindet sich das Rifugio Balma.
    Steinstadl Valle del Lys
    Scheunen aus Stein
    Naturpark Mont Mars auf Bergwanderung im Aostatal
    Das Rifugio Balma oder Barma am gleichnamigen See
    organisierte Wanderung in den italienischen Alpen
    Die ungewöhnliche Architektur ist an die Landschaft angepasst.
    Etappenziel Rifugio Balma im Lys Tal
    Die Hütte wurde 2018 eröffnet und befindet sich auf 2.060 m Höhe.
    Etappenziel Rifugio Balma im Lys Tal
    Der geschmackvoll gestaltete Innenbereich der Hütte
    Doppelzimmer im Rifugio Barma im Val di Lys
    Eines der Zimmer der Schutzhütte
    Wanderung mit Genuss in den Bergen des Aostatals
    Blick aus einem Zimmerfenster in den Naturpark Mont Mars
    Etappenwanderung auf dem Sentiero di Lys im Aostatal
    Auf der Sonnenterrasse vor dem Balma See
    Bergwandern Trekking in den italienischen Alpen
    Ein Rest Schnee vom letzten Winter - bis in den Juli zu finden
    Italien Aostatal Valle-de-Lys Wanderwoche Unterkunft Niel Gruba
    Die herrlich gelegene Bergunterkunft im Weiler Niel
    Dortoir La Gruba - Etappenziel der Bergwanderung im Lys Tal
    Zur Unterkunft gehört ein ca. 400 qm großer Garten und eine Terrasse mit Sonnenliegen.
    Dortoir La Gruba - Etappenziel der Bergwanderung im Lys Tal
    Die Unterkunft in Niel - umgeben von Bergen
    Wanderung mit Genuss in den Bergen des Aostatals
    Kurz vor dem Pass Col Lazouney (2.387 m)
    Bergwandern Trekking in den italienischen Alpen
    Während des Abstiegs ins malerische Loo-Tal
    Wanderweg Sentiero de Lys im Aostatal
    Gute Wegbeschilderung
    Hochebenen im Hochgebirge
    Malerische Landschaft im Hochgebirge
    Loo Tal bei Bergwanderung im Aostatal
    In einer der Almhütten im Loo-Tal kann man sich bei einem typischen Hirtenessen stärken.
    Wanderung mit Genuss in den Bergen des Aostatals
    Loo Tal bei Bergwanderung im Aostatal
    Impressionen aus dem Loo-Tal
    aostatal bergwandern valle de lys gressoney saint jean pension
    Die hübsche Pension im Walserort Gressoney-Saint-Jean
    valle de lys wandern gressoney saint jean villa fridau zimmer
    Zimmer (Beispiel) in der Pension in Gressoney-Saint-Jean
    villa fridau gressoney saint jean zimmer
    Restaurant der Pension in Gressoney-Saint-Jean
    Höhenweg Walserweg im Aostatal in den italienischen Alpen
    Vom Höhenweg Walserweg (anspruchsvoll!) hat man großartige Panoramablicke.
    Wanderweg Sentiero de Lys im Aostatal
    Das Wegzeichen der Wandertour mit dem Monte-Rosa-Gletscher im Hintergrund
    Aktivurlaub in den italienischen Alpen Aostatal
    Stehenbleiben und den Ausblick genießen
    Wanderin am Monte Rosa
    Wanderin am Monte Rosa
    Höhenweg Walserweg im Aostatal in den italienischen Alpen
    Der historische Walserweg wurde im 12. Jh. von den Walsern angelegt.
    Val di Lys Blick ins Tal nach Gressoney-Saint-Jean
    Blick hinunter ins Tal in den Hauptort Gressoney-Saint-Jean
    Wandern ohne Gepäck im Aostatal
    Einige Streckenabschnitte des Höhenwegs sind exponiert und zum Teil mit Seilen versehen.
    Wasserfall auf dem Wanderweg Sentiero di Lys
    Ein Wasserfall - bei warmen Wetter eine tolle Erfrischung
    Höhenweg Walserweg im Aostatal in den italienischen Alpen
    Kurz vor dem Etappenziel - dem Bergdorf Alpenzu
    Bergdorf Alpenzu Grande im Val di Lys
    Alpenzu - eine der frühesten Walsersiedlungen im Aostatal
    Walsersiedlung Alpenzu Grande im Val di Lys in Italien
    In Alpenzu ist die Walserarchitektur besonders gut erhalten.
    Rifugio Alpenzu Etappenunterkunft der Genusswanderung im Aostatal
    Das Rifugio Alpenzu - urige Hütte mit 6 Zimmern
    Rifugio Alpenzu Etappenunterkunft der Genusswanderung im Aostatal
    Das Dorf gehört zum kulturellen Erbe und steht unter Schutz.
    Rifugio Alpenzu Etappenunterkunft der Genusswanderung im Aostatal
    Häuser in Walserarchitektur
    Rifugio Alpenzu Etappenunterkunft der Bergwanderung im Valle del Lys
    Alpenzu ist vom Tal in ca. 1 Stunde zu Fuß steil bergauf erreichbar.
    Der kleine Weiler Alpenzu Piccolo im Valle di Lys
    Der kleine Weiler Alpenzu Piccolo
    Durch alte Walserhäuser zum Monte Rosa
    Blick durch alte Walserhäuser zum Monte Rosa
    Bergwanderer in den Alpen des Aostatals
    Wanderer bei der Rast
    Gressoney-La-Trinité im Tal des Valle di Lys
    Gressoney-La-Trinité im Tal des Valle di Lys
    der Hauptplatz von Gressoney-La-Trinité im Aostatal
    Der Hauptplatz von Gressoney-La-Trinité
    Schafherde während der Wanderung in den italienschen Alpen
    Eine Schafherde auf dem Weg nach Anderbätt
    Häuser in typischer Walserarchitektur im Aostatal
    Häuser in typischer Walserarchitektur
    Die Pension in Anderbätt
    das gemütliche Kaminzimmer der Pension Anderbätt
    Das gemütliche Kaminzimmer der Pension
    geschmackvoll eingerichtete Zimmer im rustikalen Stil in der Pension in Anderbätt
    Geschmackvoll eingerichtete Zimmer im rustikalen Stil
    Genusswandern in den Bergen Italiens Aostatal Blumenwiese
    Im Monte Rosa Massiv führt der erste Teil des Wegs im Sommer durch blühende Bergwiesen.
    Bergwandern im Monte Rosa Massiv Kuhschelle
    Kuhschelle
    Azaleen im Monte Rosa Massiv Bergwandern individuell
    Azaleen auf dem Monte Rosa Massiv
    Enzian im Monte Rosa Massiv beim Etappenwandern
    Enzian
    Wanderpause auf einer Alm im Monte Rosa Massiv
    Wanderpause auf einer Almwiese auf dem Monte-Rosa
    Weggabelung zur Oreste Hütte im Monte Rosa Massiv
    Weggabelung zur Oreste Hütte
    individuelle Etappenwandern mit Gepäcktransport im Monte Rosa Massiv
    Wegweiser für teils anspruchsvolle Wandertouren im Massiv
    Rifugio Orestes Hütte im Monte Rosa Gebirge
    Die Oreste Hütte befindet sich auf 2.600 m auf dem Monte-Rosa-Massiv.
    Gletscherzunge im Monte Rosa Gebirge
    Etappenunterkunft Rifugio Orestes Hütte bei Bergwandern im Aostatal
    Die Sonnenterrasse des Rifugio
    Etappenunterkunft Rifugio Orestes Hütte bei Bergwandern im Aostatal
    Herrliche Ausblicke ins Monte-Rosa-Massiv
    ein 2-Bett-Zimmer mit eigener DU/WC im Rifugio Orestes Hütte
    Ein Privatzimmer mit eigener DU/WC im Rifugio Orestes Hütte
    Etappenunterkunft Rifugio Orestes Hütte bei Bergwandern im Aostatal
    Es gibt 6 Privatzimmer und 2 Schlafsäle
    die Orestes Hütte ist Ausgangsort für zahlreiche Wanderungen im Monte-Rosa-Massiv
    Die Orestes Hütte ist Ausgangsort für z.T. anspruchsvolle Wanderungen.
    der Pass Colle Salza (2.882 m) - höchster Punkt der gesamten Wanderung
    Der Pass Colle Salza (2.882 m) - höchster Punkt der gesamten Wanderung
    Genusswandern im Aostatal in der Nähe der Lys Quellen
    Beim Abstieg in der Nähe der Quellen des Lys Flusses
    Blick zum Gletscher des Monte Rosa in den italienischen Alpen
    Blick zum Gletscher des Monte Rosa
    anders reisen in Italien mit ReNatour
    Die Gipfel des Monte Rosa zählen zu den höchsten der Alpen.
    Steinböcke sind im Monte Rosa Massiv heimisch
    Steinböcke sind im Monte Rosa Massiv heimisch.
    Herbst im Aostatal unterhalb des Monte Rosa Massivs
    Herbst im Aostatal unterhalb des Monte Rosa Massivs
  • Reiseberichte

    Zum ersten Mal im Lystal

    Hartmut P.
    09.10.2023
    Wenn uns auch leider das Wetter nicht verwöhnt hat, war das Lystal für uns eine großartige Entdeckung. Die wunderschöne Natur, sehr, sehr nette Gastgeber und vor allem Stephano werden uns in toller Erinnerung bleiben.

    Eine herrliche Wanderung

    Claudia E.
    23.09.2023
    Wir können uns den begeisterten Reiseberichten unserer Vorausgewanderten nur anschliessen: gerade kommen wir erfüllt mit herrlichen Eindrücken aus dem idyllischen Valle del Lys zurück, das wir zehn Tage vom Talgrund bis in alpine Höhen durchwandert haben. Die Mischung aus wüster Hochgebirgslandschaft, intakten Bergwäldern, pittoresken Dörfern und den vielen tollen alten Kulturpfaden, die gut erhalten oder wieder hergerichtet sind und an ausgestorbenen Weilern vorbei führen, gefiel uns sehr. Die Wege lassen sich wunderbar laufen und erinnern auf Schritt und Tritt an die harte, nachhaltige Arbeit der Menschen in den Bergen.

    Wir wurden auf der gesamten Strecke liebevoll durch Peter betreut, der nach der sehr guten Einführung am ersten Tag auch jeden Morgen und Abend nach unseren Plänen und unserem Wohlbefinden fragte. Neben der Wanderkarte und der individuellen Beschreibung aller Etappen ist insbesondere die App äusserst hilfreich. Da die Wege auch so schon gut markiert sind, ist die Orientierung kein Problem. Auch Stefano war immer ansprechbar und machte sich Gedanken bei Wetterherausforderungen, welche Route am besten geeignet wäre. Der Transport von Mensch und Gepäck klappte reibungslos und selbst vergessene Reisegepäckutensilien wurden geortet und nachgeliefert. Ein riesiges Dankeschön an die beiden!!!

    Was wir erst vor Ort erleben durften, ist die grosse Vielfalt an wunderschönen Wanderwegen, so dass die vorgeschlagene Tour nur eine von vielen anderen herrlichen Routen ist. Da wir so spät im September wanderten, dass die Orestes Hütte gerade geschlossen war, und noch dazu die Barma Hütte wegen des „Tor des Géants“ Ultralaufs keine Übernachtungsgäste aufnehmen konnte, dachten wir schon, wir würden auf die schönsten Etappen verzichten müssen. Das hat sich aber auf keinen Fall bestätigt: die Alternativen sind ebenfalls wunderschön, Strecken sind kombinierbar, und Stefano und Peter haben für alle Fälle einen passenden Vorschlag.

    Als recht gut trainierte und erfahrenere Wanderinnen fanden wir die Etappen alle sehr angenehm zu schaffen, so dass noch genug Zeit blieb, die herrlichen Quartiere zu geniessen. Es ist allein schon wegen der Schönheit der Orte zu empfehlen, mehr als nur eine Nacht an einem Ort zu bleiben (so wie es auch in der ReNatour Beschreibung empfohlen wird. Das hatten wir zu oberflächlich gelesen :-) und dann am Ende noch zwei Tage in Anderbätt verlängert). Die Qualität der Übernachtungsquartiere lag weit über unseren Erwartungen.

    Wir konnten uns am Ende nur schwer von diesem idyllischen Tal trennen und liebäugeln bereits mit der Erkundung des Nachbartals mit der Tour de Val d‘Ayas, die ReNatour in Kooperation mit Stefano und seinem Team anbietet. Eine Kombination würde uns auch reizen.

    Genusswandern im Valle del Lys

    Margarete W.
    29.08.2023
    Wir hatten mit unseren Teenagern (13 + 15 Jahren) eine wunderbare Wanderwoche bei bestem Wetter im Valle del Lys. Die Unterkünfte sind liebevoll ausgesucht und haben uns mit ihrer Schönheit oft überrascht. Das Essen, Abendessen, Frühstück und Lunchpakete (mit Liebe) war immer sehr gut und oft ein Genuss.
    Die Etappen hatten es teilweise in sich, aber da wir erfahren sind, waren sie alle zu schaffen. Es gibt auch leichtere Varianten zur Auswahl.
    Besonders gut an der Wanderung hat uns gefallen, dass man das ganze Tal durchwandert und so nah an das Monte Rosa Massiv kommt.
    Wir liebäugeln schon mit dem Valle Ayas…

    Dackelwandern auf dem Sentieri des Lys

    Rita L.
    29.08.2023
    Ein wenig skeptisch war ich im Vornherein schon, ob meine 10jährige Dackeldame und ich diese Tour schaffen würden, von der zu lesen war, dass sie durchaus anspruchsvoll ist. Aber wir haben uns nicht abschrecken lassen und uns auf den Weg gemacht. Ja, es war herausfordernd und im Schnitt eher steil als entspannt und flach. Aber die Landschaft war so unglaublich schön, dass es jede Mühe wert war. Die fast ausnahmslos schönen Häuser im Lystal waren ebenfalls eine Augenweide. Wenn es die Möglichkeit gab, haben wir den ’einfacheren’ bzw. sichereren Weg gewählt, der uns von Stefano bzw. Peter empfohlen wurde. Gut trainiert dort anzutreten hätte den Genuss sicher gesteigert... Apropos - auf keinen Fall die Möglichkeit zu einer Massage in der Villa Fridau verpassen!! Letzten Endes war Frau Hund dem Anschein nach fitter als ich und hat sehr viel Spaß gehabt. Besonders willkommen war sie im Refugio Barma. Dort, wie auch im La Gruba, haben wir je zwei Nächte verbracht. Das Essen war überall lecker, und jeder Übernachtungsort hatte seinen eigenen Charme. Das Wetter war perfekt zum Wandern, nicht zu warm, nicht zu kalt und fast immer sonnig. Für den Hund gab es regelmäßig Trinkmöglichkeiten am Wegesrand. Auch wenn wir leider nicht die ganze Tour machen konnten, hatten wir eine wunderbare Zeit. Klare Empfehlung von uns!

    Aktivurlaub mit Genussmomenten

    Sonja H.
    25.08.2023
    Da für uns "Urlauben" schon immer mit körperlicher Aktivität verbunden ist, haben wir uns für eine Wanderung über 9 Tage in den italienischen Alpen entschieden.
    Die Tour hieß "Bergwandern ohne Gepäck im Valle del Lys".
    Das entspricht allerdings nicht ganz den Tatsachen, da wir bei 9 Wandertagen 6 mal das persönliche Übernachtungsgepäck zu tragen hatten. Anmerkung von ReNatour: Wie in der Ausschreibung der Reise dargestellt, wird das Haupt-Gepäck stets transportiert. Bei der Balma Hütte, dem Rifugio Alpenzu und der Orestes Hütte packen Sie Ihren Tagesrucksack jeweils für 2 Tage (1 Übernachtung) und treffen auf Ihr Hauptgepäck in der Unterkunft am nächsten Tag.
    Die Übernachtungen selbst waren, mit einer Ausnahme, alle sehr empfehlenswert.
    Die Tour verlangt eine gewisse Grundkondition und ist auf Grund der täglich zu bewältigenden Höhenmeter nicht zu unterschätzen. Hier wären für uns persönlich ein oder zwei Ruhetage sinnvoll gewesen.
    Vor Ort wurden wir von Stefano betreut, den wir per WhatsApp jederzeit kontaktieren konnten.
    Die Wege unsere Tour waren in der Regel gut ausgeschildert. Ausgesprochen hilfreich war aber auch die angebotene und gut gegliederte Navigationsapp.
    Presseberichte
  • typisch & regional Philosophie typisch und regional
    • Das Aostatal an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz: Gewaltige Viertausender, beeindruckende Geschichte der Walser, duftende Almwiesen
    • Initiatoren des Projekts "Sentieri del Lys" stammen aus dem Tal
    • Vermittlung der Schönheit und Kultur sowie Bewahrung der Geschichte 
    • Für mehr Informationen über die Berge, Menschen, Tiere und Pflanzen: Stefano Ghisaffi, der Initiator des Wanderwegs Sentieri de Lys, begleitet Sie auf Anfrage auf einer der Etappen.
    • Urige, komfortable, zumeist familiengeführte Unterkünfte/Hütten ("posti tappa") viel Liebe in regionaltypischer Architektur renoviert
    • Fast alle Häuser haben traditionelle Steindächer; die Architektur ist den klimatischen Verhältnissen der Umwelt angepasst
    • Typische, hausgemachte Gerichte aus frischen, regionalen Produkten wann immer möglich 
    • Förderung des regionalen Tourismus·
    • Gepäcktransport durch Einheimische
    • Bezug regionaler Lebensmittel
    Philosophie naturverbunden und ökologischnaturverbunden & ökologisch
    • Pionierprojekt für sanften Tourismus im Valle del Lys
    • Individuelle Wanderung mit eigener Zeiteinteilung
    • Umweltfreundlich zu Fuß auf gut markierten Wegen unterwegs
    • Majestätische Bergwelt: Mont Blanc, Gran Paradiso, Matterhorn
    • Über uralte Pilgerpfade in das Naturreservat des Mont Mars
    • Hochgelegene Wege durch wilde, unberührte Natur
    • Berücksichtigung besonderer ökologischer Auflagen in Naturschutzgebiet
    • Alte Dörfer mit Holz- und Steinbauten
    • Mehrgängiges Abendessen: Unverfälschte italienische Kochkunst mit Einflüssen aus Frankreich und der Schweiz
    • Vegetarische Essenswünsche werden berücksichtigt; in einer Unterkunft wird vegan gekocht
    • Wegen der abgeschiedenen Lage wurden und werden auch heute fast nur regionale und saisonale Produkte verwendet
    • Vesperdose (Pfandsystem) aus Metall für das Lunchpaket, um unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden. 
    • Anreise mit Pkw und Bahn möglich (Bahn-/Busanbindung ins Tal sind gegeben)
    • Wir sind Partner von atmosfair.
    Philosophie fair für Sie und unsere Partnerfair für Sie & unsere Partner
    • Unterstützung familiärer und lokaltypischer Strukturen 
    • Schaffung/Erhalt von Arbeitsplätzen in strukturschwacher Region
    • Transfers und Gepäcktransport werden von Einheimischen erledigt.
    • Hohe regionale Wertschöpfung
    • Konstruktives Miteinander