Eselwandern in Frankreich - Provence - Südalpen
Sie meinen Esel seien stur? Lernen Sie die Eigenheiten der sanften, geduldigen Begleiter auf einer Esel-Wanderung in Frankreich durch die imposante Bergwelt des Parc National du Mercantour kennen. Bewundern Sie leuchtende, türkisfarbene Seen, Enzianwiesen, imposante Gipfel mit seltenen Gesteinen und wildes Wasser in tiefen Felsschluchten. Eselwandern macht einfach Spaß!
- Natur der Provence beim Wandern kennenlernen
- Kleine familiäre Unterkünfte
- Leckere Vollverpflegung mit regionalen Spezialitäten
- Gepäcktransport durch die Esel
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Wandern mit Esel in den französischen Alpen
Esel sind zärtliche und neugierige Tiere mit einer ausgeprägten Persönlichkeit. Sie lieben die Gemeinschaft mit Menschen, besonders mit Kindern. Der vielleicht sonst eher wandermuffelige Nachwuchs kennt dank der Esel plötzlich keine Müdigkeit mehr. Bei Erwachsenen wirkt das Wandern mit diesen gutmütigen Wesen entschleunigend.
Eseltrekking im Parc du Mercantour
Dank des unermüdlichen Einsatzes der Mitarbeiter des Parc National du Mercantour und der engagierten Bewohner dieser bis auf 3.000 m reichenden Bergregion können Murmeltiere, Gämsen, Steinböcke und Mufflons dort ungestört leben. Wer Glück hat, wird beim Eselwandern auch den Steinadler kreisen sehen. Seit einiger Zeit haben sich Wolf und Luchs wieder angesiedelt. Wer weiß, vielleicht kann man auf einer Eselwanderung einen der scheuen Waldbewohner sogar aus der Ferne beobachten. Das nahe Mittelmeer macht das Klima der See-Alpen mild und das Wandern zum Genuss. Der frische Alpenwind und viele kleine Bäche sorgen auch an einem heißen Sommertag für Abkühlung beim Eselwandern in Frankreich. Wer eine familienfreundliche Reise mit Tieren sucht, ist hier genau richtig.
Familienfreundliche Eselwanderung
Das Eselwandern beginnt am Morgen des ersten Wandertags mit einer Schulung im Umgang mit Ihrem Esel (meist in Englisch). Außerdem wird Ihnen die Route im persönlichen Gespräch detailliert erklärt und Sie erhalten Karten- und Informationsmaterial. Bei den Tagesetappen dieser individuellen Eselwanderung überwinden Sie jeweils Anstiege von 300-900 m. Unterwegs gibt es nahezu täglich die Möglichkeit, sich in einem Gebirgsbach zu erfrischen.
Urige Unterkünfte und regionale Verpflegung
Zur Übernachtung kehren Sie täglich in eine andere liebevoll gepflegte Herberge ein. Auf den Tisch kommen unter anderem Käse und weitere Spezialitäten aus der Region. Die abwechslungsreichen Picknicks mittags und die mehrgängigen Menüs am Abend, mit regionalem Käse oder selbstgebackenem Kuchen als Nachspeise, sind ein Genuss für den hungrigen Magen eines jeden Wanderers.
Wandern mit Gepäcktransport
Während der täglichen Wanderungen wird Ihr Gepäck von ausdauernden Eseln getragen, sodass Sie die Berge unbeschwert erklimmen können. Und noch ein Vorteil: Die heimischen Esel kennen jeden Stein und jede Kurve Ihrer Wanderroute! Wenn Sie möchten, können Sie die Tour auch ohne Esel machen und Ihr Gepäck mit dem Auto transportieren lassen.
Weitere Eselwanderungen bei ReNatour
Auch in Italien können Sie mit Eseln durch abwechslungsreiche Berg- und Naturlandschaften wandern. Alle Infos finden Sie unter Eselwandern in den Abruzzen oder Eselwandern in der Toskana.
Genug gewandert, aber noch mehr Lust auf Urlaub mit Tieren? Dann genießen Sie die Planwagenferien in den Vogesen.
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1.Tag: Individuelle Anreise nach Villeplane
Individuelle Anreise in das kleine Bergdorf Villeplane (1.200 m) und in die Gîte von Villeplane. Gegen 19 Uhr überrascht Sie das Küchenteam der Ecolodge mit einem schmackhaften Abendessen.
Übernachtung im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsdusche/WC in der Gîte (Standardvariante)
Übernachtung im Privatzimmer mit eigener DU/WC in der Gîte
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2.Tag: Rundwanderung um Villeplane
Nach dem Frühstück gehen Sie zum nahegelegenen Eselhof. Dort machen Sie sich mit dem Esel bekannt, der in den nächsten Tagen Ihr treuer Begleiter sein wird. Während der Einweisung lernen Sie, wie man den Esel halftert, bürstet, laufen und anhalten lässt, was er mag und was nicht.
Anschließend begeben Sie sich mit Ihrem Esel auf eine Rundtour in die einzigartige Bergwelt von Villeplane. Sie haben die Wahl zwischen einem Panoramaweg zum nahegelegenen Collet de la Cime oder zu einem Aussichtsplatz über die rote Daluis-Schlucht.
Nach Ihrer Rückkehr zum Eselhof versorgen Sie Ihren Esel und kehren am Abend zurück zur Unterkunft in Villeplane. Abendessen in der Gîte.
Villeplane-Collet de la Cime-Villeplane: 6 km, Höhenmeter: +300 m/-300 m, Gehzeit ca. 2:30 Std.
Villeplane-Daluis Schlucht-Villeplane: 11 km, Höhenmeter: +525 m/-525 m, Gehzeit ca. 5:00 Std.
Übernachtung im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsdusche/WC (Standardvariante)
Übernachtung im Privatzimmer mit eigener DU/WC (Komfortvariante)
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3.Tag: Auf uralten Wegen nach St. Martin d´Entraunes
Am Morgen gehen Sie wieder zum Eselhof von Villeplane. Nachdem Sie Ihren Esel für die kommenden Tage vorbereitet und Ihr Gepäck auf 2 Packsäcke verstaut haben, beginnt das Abenteuer!
Auf uralten Wegen, die die Bergdörfer seit eh und je verbinden, wandern Sie nach Saint-Martin-d’Entraunes (1.050 m). Unterwegs bieten sich immer wieder tolle Panoramablicke in die herrliche Berglandschaft. Der Weg führt Sie durch einige Bergdörfer und schattige Wälder. Erfrischung bieten kleine Bäche, die Sie hier und da passieren. In Saint-Martin-d’Entraunes führen Sie Ihren Esel auf seine Weide/Stall und begeben sich dann in Ihre Unterkunft. Abendessen in Ihrer Unterkunft.
Villeplane-St. Martin d´Entraunes: 14,5 km, Höhenmeter: +680 m/-880 m, Gehzeit ca. 6:00 Std.
Übernachtung im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsdusche/WC in einem Berggasthof in St. Martin d´Entraunes (Standardvariante)
Übernachtung im Privatzimmer mit eigener DU/WC in einem Hotel in St. Martin d´Entraunes (Komfortvariante) -
4.Tag: Auf dem Briefträgerweg nach Entraunes
Heute wandern Sie auf einem Pfad mit dem vielsagenden Namen "Briefträgerweg". Tatsächlich nutzten Postboten vor noch nicht allzu langer Zeit diesen Verbindungspfad, um Briefe auch in entlegenen Dörfern zuzustellen. Unterwegs sehenswert: die Felsen von Bramus mit spektakulärem Wasserfall. Wer möchte, kann sich anschließend in einem Bach Abkühlung verschaffen. Ein schöner Platz mit tollem Blick ins Tal bietet sich für die Rast an. Abendessen und Übernachtung in Entraunes (1.250 m).
Eine leichtere Variante verläuft auf breiten, schattigen Waldwegen und kreuzt mehrere schöne Bäche, die zum Baden einladen. Unterwegs sehen Sie, wie Generationen von Bergbewohnern mit ihrer traditionellen Bewirtschaftung die Berghänge gestaltet haben.
St. Martin d´Entraunes-Entraunes: 12 km, Höhenmeter: +970 m/-750 m, Gehzeit ca. 6:30 Std.
St. Martin d´Entraunes-Entraunes (leichter): 10 km, Höhenmeter: +870 m/-600 m, Gehzeit ca. 5:30 Std.
Übernachtung im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsdusche/WC in einem Gasthof in Entraunes (Standardvariante)
Übernachtung im Privatzimmer mit eigener DU/WC in einem Gasthof in Entraunes (Komfortvariante) -
5.Tag: Stausee, Wildbäche und Wasserfälle auf dem Weg nach Estenc
Von Entraunes steigen Sie langsam bis zu einem kleinen Stausee auf. Weiter geht es über Stege, über die Sie die Wildbäche von Garréton und d’Aiglière queren, bevor Sie an Wasserfälle gelangen, die sich als schöner Picknickplatz und Badestelle anbieten. Natürlich erhält auch Ihr treuer Esel eine Belohnung für seine Dienste!
Wer möchte, kann von Entraunes eine alpinere Route gehen, die tief im Mercantour-Park über Panoramapässe, durch karge Schluchten und Lärchenwälder führt.
In Estenc (1.780 m) angekommen, haben Sie am Nachmittag Zeit für einen Spaziergang rund um das Plateau von Estenc und zum Alpen-Garten. Abendessen und Übernachtung in Estenc.
Entraunes-Estenc: 7 km, Höhenmeter: +530 m/-0 m, Gehzeit ca. 3:00 Std.
Entraunes-Estenc (alpin): 9 km, Höhenmeter: +650 m/-235 m, Gehzeit ca. 4:30 Std.
Übernachtung im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsdusche/WC in einem Berggasthof in Estenc (Standardvariante)
Übernachtung im Privatzimmer mit Etagendusche/WC in einem Berggasthof in Estenc (Komfortvariante)
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6.Tag: Im Herzen des Nationalparks Mercantour
Für Gäste mit der Standardvariante (Juli-August):
Heute brechen Sie mit Ihrem Esel auf zur Berghütte Refuge Col de la Cayolle (2.320 m), die im Juli und August offen ist. Unterwegs, im Herzen des Nationalparks, kommen Naturfreunde voll auf ihre Kosten: Majestätische Lärchenwälder, herrliche Weitblicke von den Pässen und Täler mit vielerlei Gesteinsarten erwarten Sie. Vielleicht lässt sich ein Murmeltier blicken oder Sie sichten einen Steinadler?
Estenc-Refuge Col de Cayolle: 7 km, Höhenmeter: +590 m/-0 m, Gehzeit ca. 4:00 Std.
Vom Refuge können Sie noch den Tête de la Gipière (2.626 m, 1:30 Std.) besteigen. Eine schöne Wanderung für die ganze Familie! Der Esel macht derweil eine verdiente Pause im Stall des Refuges.
Übernachtung im Gemeinschaftszimmer mit Gemeinschaftsdusche/WC im Refuge de la Cayolle (Standardvariante im Juli-August)
Für Gäste mit der Standardvariante (Juni, September) und für Gäste mit der Komfortvariante (Juni-September):
Sie bleiben in Estenc und unternehmen heute ohne Esel eine schöne Hochgebirgsrundwanderung zum Col de la Boucharde: Pässe, Panoramablicke, Hochtäler mit Almen, Gämsen und Murmeltieren erwarten Sie unterwegs.
Estenc-Col de la Boucharde-Estenc: 13 km, Höhenmeter: +1.000 m/-1.000 m, Gehzeit ca. 6:00 Std.
Übernachtung im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsdusche/WC in einem Berggasthof in Estenc (Standardvariante im Juni, September)
Übernachtung im Privatzimmer mit EtagenDu/WC in einem Berggasthof in Estenc (Komfortvariante von Juni-September )
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7.Tag: Gebirgseen Lac´Allos, Les Garrets und La Petite Cayolle, Transfer nach Villeplane
Für Gäste mit der Standardvariante (Juli-August):
Ihre letzte Etappe führt Sie vom Refuge de la Cayolle über mit Enzian, Stiefmütterchen, Astern und Orchideen bedeckten Alpenwiesen zu den beeindruckenden Eiszeitgebirgsseen von Allos, Les Garrets und La Petite Cayolle. Die Landschaft ist mit Steingletschern und Gebirgsseen übersät. Der Blick vom Pass du Lausson auf den größten eiszeitlichen Gebirgssee Europas, den Lac d´Allos, ist unvergesslich. Anschließend geht es wieder zurück nach Estenc.
Refuge de la Cayolle-Estenc: 13 km, Höhenmeter: +410 m/-970 m, Gehzeit ca. 6:00 Std.
Für Gäste mit der Standardvariante (Juni, September) und für Gäste mit der Komfortvariante (Juni-September):
Ihre letzte Etappe können Sie wieder als Rundtour mit oder ohne Esel unternehmen. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Höhepunkt ist sicherlich die Rundwanderung zu den Gletscherseen von Allos, von Garret und Petite Cayolle.
Estenc-Gletscherseen-Estenc: 16 km, Höhenmeter: +850 m/-850 m, Gehzeit ca. 6:30 Std.
Die Wanderwoche endet für alle Gäste in Estenc. Gegen 17 Uhr werden Sie vor dem Refuge de la Cantonnière mit dem Auto abgeholt und zurück nach Villeplane oder zum Bahnhof Entrevaux gebracht. Ankunft in Villeplane gegen 18:30 Uhr, in Entrevaux gegen 19 Uhr. Es ist empfehlenswert, noch eine Nacht in Villeplane zu verbringen. Der letzte Zug von Entrevaux nach Nizza fährt gegen 19:24 ab. -
Hinweis
Routenverlauf vorbehaltlich v.a. wetterbedingter (kurzfristiger) Änderungen.
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1.Tag: Individuelle Anreise nach Villeplane
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Besondere Hinweise
- Es handelt sich um eine individuelle Tour ohne Begleitung durch einen Bergführer. Sie wandern allein mit Ihrem Esel und mittels ReNatour-Wanderapp mit Navigationsmöglichkeit/ Kartenmaterial.
- Erfahrung im Bergwandern ist erforderlich (Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kenntnis der Wetterzeichen).
- Auf allen Etappen laden kleine Bäche zum Baden ein. Wir empfehlen, Badesachen mitzunehmen.
- GPS-Daten vor Ort auf Anfrage erhältlich
Unterwegs mit Esel- Pro Familie/Kleingruppe ist 1 großer Esel für den Gepäcktransport vorgesehen. Der Esel kann maximal 40 kg Gepäck tragen, das auf 2 Packtaschen (ähnlich Seesäcken) verteilt wird. Die Packtaschen werden vor Ort gratis verliehen.
Unterkunft- Standardvariante: Übernachtung im Mehrbettzimmer mit GemeinschafsDU/WC in einfachen, gepflegte Berggasthöfen. Familien bzw. Kleingruppen ab 3 Personen können das Zimmer in der Regel allein belegen (kein fremden Gäste). Ausnahme: Im Refuge de la Cayolle gibt es nur 8- und 6-Bett-Zimmer für alle Gäste. Hüttenschlafsack und Handtuch bringen Sie bitte für alle Unterkünfte mit.
- Komfortvariante: Übernachtung im Privatzimmer, meistens mit eigener DU/WC. Bettwäsche und Handtücher sind in allen Unterkünften vorhanden. Privatzimmer verfügen in den meisten Fällen über ein eigenes Bad, manche Häuser haben auch Etagenbäder.
Verpflegung- Vollverpflegung mit Frühstück, Picknick-Lunch und Abendessen. Sie können auch vegetarische, vegane oder glutenfreie Verpflegung bestellen (bitte bei Buchung unbedingt mitteilen). Lunchpakete für Verlängerungstage in Villeplane können vor Ort oder vorab bei Buchung bestellt werden (Zusatzkosten).
Für Kinder- Die Wanderung ist für lauffreudige, wandererfahrene Kinder ab 6 Jahren geeignet.
Anreise- Mit dem Zug: nach Nizza, Fahrzeit z.B. ab München ca. 15 Std., ab Frankfurt ca. 10,5 Std., ab Hamburg ca. 17 Std.
- Mit dem Fernbus: nach Nizza, Fahrtzeit z.B. ab München ca. 12 Std., ab Frankfurt über Mailand ca. 19,5 Std., Flixbus-Fahrplan.
- Von Nizza weiter mit dem Bus nach Guillaumes / mit der Bahn nach Entrevaux. Autotransfer von Guillaumes (ca. 20 min.) bzw. Entrevaux (ca. 45 min.), gegen Aufpreis (bis 8 Personen). Da der Bus ab Guillaumes am Abreisetag bereits um 7 Uhr morgens startet, ist für die Rückreise der Zug ab Entrevaux empfehlenswert. Detaillierte Informationen finden Sie auf Weiterreise ab/bis Nizza nach Villeplane.
- Tipps für die nachhaltige Anreise ohne Flug und Auto in die Region Provence-Côte d’Azur
- Mit dem Auto: bis Villeplane, Fahrzeit z.B. ab München ca. 10 Std. (ca. 967 km), ab Stuttgart ca. 10 Std. (ca. 900 km), ab Hamburg ca. 15 Std. (ca. 1470 km). Parkmöglichkeiten in Villeplane sind vorhanden.
- Mit dem Flugzeug: nach Nizza, weiter mit dem Bus (siehe Anreise mit der Bahn)
- Gern sind wir Ihnen bei der Planung der Anreise behilflich. Weitere Informationen lesen Sie bitte unter Anreise.
Haustiere- Das Mitbringen von Haustieren ist nicht möglich
Klima- In Folge der Höhenunterschiede und der Länge des Nationalparks Mercantour von rund 80 km ist das Klima sehr unterschiedlich. Die Gipfelregion ist noch tief verschneit, wenn im unteren Roya-Tal die Obstbäume blühen. Generell sind die Winter zwar spürbar milder als in den Zentralalpen, aber die Wandersaison beginnt auch erst im Mai/Juni. Dann halten sich Gämsen, Mufflons und Steinböcke noch in tieferen Lagen auf und sind weniger scheu. Dafür ist die Flora im Juli und in der ersten Augusthälfte am schönsten.
Reisebücher -
Leistungen
- 6 Übernachtungen im Mehrbettzimmer mit GemeinschaftsDU/WC (Standardvariante) oder
- 6 Übernachtungen im Privatzimmer, meistens mit eigener DU/WC, Bettwäsche und Handtüchern (Komfortvariante)
- 6 x Vollverpflegung inklusive Picknick-Lunch
- Gepäcktransport durch 1 Esel pro Familie/Kleingruppe
- Persönliche Schulung (englisch) im Umgang mit Esel
- Telefonnummer für Notfälle unterwegs
- ReNatour-Reiseapp mit digitalem Routenbuch und Navigationsmöglichkeit (für 2 Endgeräte; weitere Zugänge auf Anfrage)
Saison 01.06.-25.09.2026 Wanderung (6 Nächte)
Preis pro PersonStandardvariante Erwachsene 840 € Kind (6-12 Jahre) 730 € Komfortvariante Erwachsene 930 € Kind (6-12 Jahre) 820 € Zusatznacht mit Halbpension in Villeplane (beide Varianten)
Preis pro PersonErwachsene 75 € Kind (6-12 Jahre) 65 € Preis berechnen- Teilnehmerzahl: mind. 2 Personen, empfohlenes Mindestalter: 6 Jahre
- Aufpreis für einen zweiten Esel bei Buchung bis 4 Personen: 80 € pro Tag (auf Anfrage)
- Transfer nach/von Villeplane ab/bis Entrevaux Bahnhof: 60 € pro Strecke (bis 8 Pers.), ab/bis Guillaumes (Bus): 30 € pro Strecke (bis 8 Pers.)
- Lunchpakete für Verlängerungstage in Villeplane können vorab oder vor Ort bestellt werden: 10 € pro Person und Tag, zahlbar vor Ort
- Aufpreis für zusätzlichen Gepäcktransport: 150 € pro Familie/Gruppe (auf Anfrage)
- Die Wanderung ist auf Anfrage auch ohne Esel möglich; das Gepäck wird dann mit einem Auto transportiert.
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Bildergalerie
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Reiseberichte
Eselwandern
Karsta H.22.07.2026Wir hatten eine wunderschöne Eselwanderung mit tollen Erlebnissen und traumhafter Natur und vielen lieben Menschen.Eine fordernde aber wunderbare Reise
Christian W.17.07.2026Für uns, die wir aus dem Flachland kommen, war die erste lange Teilstrecke in hochsommerlichem Wetter eine Herausforderung. Sobald wir aber unseren Rhythmus mit unserem Begleiter Dakota gefunden hatten, wurde alles leichter und ein Abenteuer.
Tagelang sind wir sind außer einem Bauerbeiter am Straßenrand und den Menschen in den Ortschaften niemandem begegnet und konnten uns voll und ganz auf die Natur und unseren Esel konzentrieren. Die Verpflegung durch die diversen Quartiere war gut und reichhaltig, die Menschen die man trifft allesamt freundlich und bemüht (inklusive des lokalen Schäfers).
Es gab einige fordernde Stellen und man muss die Berge, das Wetter und die Wegstrecke ernst nehmen! Es ist nichts für Flip-Flop-Touristen! So sind wir z.B. bei der letzten großen Wanderung zum Gletschersee kurz vor dem Ziel umgekehrt, um nicht in ein Gewitter (inkl. Hagel) zu kommen. Wenn man aber immer wieder ein Auge auf den Wetterbericht hat und sich entsprechend anpasst, ist das alles kein wirkliches Problem und jeder Weg war es wert. Aber es geht nicht ganz ohne Eigenverantwortung für sich und das Tier.
Dafür durften wir dann auch erleben, wie sich Dakota lautstark über den ganzen Ort hinweg nach uns "erkundigt" hat, als wir ihn mal nicht wie bereits gewohnt nach dem Frühstück von der Weide am Ortsrand holten. Ein schöneres Kompliment konnten wir uns nicht wünschen!Herrliche Wanderreise mit tierischer Begleitung
Dorothea B.04.09.2025Die Reise war ganz toll, hier kommen noch einige typische Eselbilder mit unserem Gaspard.
Es war herrlich und er manchmal bockig!Erholung pur
Barbara N.15.08.2025Wir sind mit unserem jüngsten Sohn (9 Jahre alt) eine Woche mit Esel in den französischen Alpen gewandert. Es war ein wunderschöner Urlaub, bei dem man sich um nichts Gedanken machen musste. Es gab gutes Essen und ein liebevoll zusammengestelltes Picknick in einer Kühlbox jeden Tag. Der Esel hat viel Gepäck getragen, so dass wir wenig beladen laufen konnten. Mit unserer Eselin sind wir entspannt von Schmetterlingen umtanzt durch duftende Kräuter getrottet oft ohne andere Personen zu treffen. Die Leute auf die wir an den Unterkünften trafen waren sehr nett und geduldig mit unserem mangelhaften Französisch. Es gab wunderschöne Aussichten, Badestellen im Bach, seltene Schmetterlinge, Murmeltiere, Steinböcke. Ein Traum!Eine wunderbare Woche
Michael M.26.07.2023Wir waren mit unseren Kindern (10 und 13) eine Woche im Parc de Mercantour mit dem Esel wandern. Es war ein wunderbares Erlebnis, besonders genossen haben wir die ursprünglichen Wanderwege, die vielen Schmetterlinge, Blumen und die Ruhe, die wir in dieser Zeit empfinden konnten. Vielen Dank für die Möglichkeit, dieses für uns unbekannte Stück Frankreich kennenlernen zu dürfen; für jeden Wanderer absolut sehenswert.PresseberichteDas Wandern ist des Esels Lust
E. Hussendörfer / FREUNDIN16.03.2017Wie motiviert man seine vier Kinder dazu, im Sommer fünf Tage durch die Berge Südfrankreichs zu spazieren? Mit einem tierisch niedlichen Begleiter. So wie unsere Autorin Elisabeth Hussendörfer - Lesen Sie weiter im pdf!Der Klügere gibt nach - Mit einem Esel durch die Seealpen zu wandern, ist ein Hochgenuss
Outdoor von Katharina Hübner20.03.2009Zwischen zwei Eseln müssen wir uns entscheiden: Einem zartgliedrigen, fast schwarzen Pyrenäenesel und einem kräftigem Grautier mit langen Ohren wie im Bilderbuch, genannt Gideon. Den Ausschlag für die Entscheidung liefert, ohne es zu wissen, ein Journalist aus England........ (lesen Sie weiter im pdf!) -
Nachhaltigkeit: Was wir konkret tun
- Unterkunft mit dem Label „Esprit Parc National“
- Autofreie Gepäckbegleitung durch Esel auf der Wanderroute
- Solarkollektoren zur Unterstützung des Warmwasserbedarfs
- Seife in Nachfüllspendern
- Picknickgeschirr aus Mais-basierten Materialien
- Verpflegung mit Produkten aus eigenem Garten und von regionalen Erzeugern
- Vegetarische Verpflegung möglich
- Papierarme bzw. papierlose Büroverwaltung
- Anreise mit Bahn oder Pkw möglich
- Information der Gäste vor Ort zu Fauna, Flora und Besonderheiten des Nationalparks
Typisch ReNatour
- Familiär geführte Unterkunft
- Übernachtungen bei lokalen Gastgebern und in kleinen Gasthäusern entlang der Route
- Berücksichtigung vegetarischer und veganer Essenswünsche
- Geheimtipp-Wanderungen abseits stark besuchter Wege
- Persönliche Begegnungen mit lokalen Gastgebern
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