Piemont Valle Maira: Wandern ohne Gepäck für Genießer

Im einsamen Hochgebirgstal Valle Maira des Piemont erwartet Wanderer eine atemberaubende Natur- und Kulturlandschaft. Auf Wanderwegen und Hochgebirgspfaden im Mairatal im südlichsten Teil der Alpen in Italien geht es von Posto Tappa zu Posto Tappa. Durch fast verlassene Bergdörfer, vorbei an türkisblauen Bergseen und von einem kulinarischen Höhepunkt zum nächsten. Piemont-Reisen und das Val Maira ziehen Wanderer, Naturliebhaber und Weinliebhaber gleichermaßen in ihren Bann.

  • Wildromantisches Hochgebirgstal Valle Maira im Piemont
  • Individuelle Wanderungen durch das Mairatal mit eigener Zeiteinteilung
  • Gepäcktransport inklusive: Wandern nur mit Tagesrucksack ohne Gepäck
  • Nach der Wanderung: Piemontesische Küche und lokale Weine genießen

 

  • Individuelles Piemont-Wandern ohne Gepäck

    Start und Ziel dieser Wanderung im Piemont in Italien ist das idyllische Örtchen San Martino, in dem Sie Maria Schneider und ihre Mitarbeiter am Ankunftstag empfangen. Dann geht es auch schon los: 9 Tage lang wandern Sie auf dieser Piemont-Reise individuell und nach eigenem Tempo auf den Percorsi Occitani, den Maira Wanderwegen, durch das wildromantische Valle Maira. Der Weg geht bergauf und bergab durch Bergmischwälder und über blühende und von Schmetterlingen umschwärmte Bergwiesen. Sie erklimmen bis zu 2.700 m hohe Berge und schlendern entlang von Gebirgsflüssen und Wasserfällen. Verlassene Bergdörfer bieten immer wieder grandiose Ausblicke auf die Bergwelt der Cottischen Alpen.

    Wanderreise durchs Piemont von Posto Tappa zu Posto Tappa

    Auf dieser Wanderung im Piemont übernachten die Urlauber unter anderem in Elva, mit seiner berühmten Kirche und in Chialvetta, einem der schönsten Dörfer des Tals. Dort führt Sie Rolando Comba durch sein privat errichtetes Museum mit landwirtschaftlichen Geräten und bäuerlichen Möbeln der Vergangenheit. In Palent besuchen Sie Matteo Laugero und seine Frau Virginia, die auf 1.460 m Höhe ein Wermut-Kraut anbauen, das sie zu einem wohlschmeckenden und bekömmlichen Digestivo, dem Genepy verarbeiten.

    In allen Etappenorten dieser Italien-Wanderreise übernachten Sie in einfachen bis komfortablen, gemütlichen Berghütten und Gasthäusern (Posto Tappa) in Mehrbettzimmern. Nach Ihren Tagestouren im Valle Maira erwartet Sie eine heiße Dusche sowie ein mehrgängiges piemontesisches Abendessen, das verschiedenste kulinarische Leckereien für Sie bereit hält. Zum Mittagessen bekommen Sie immer ein Lunch-Paket mit auf den Weg; das Frühstück ist italienisch. Auf den Wanderungen dieser Piemont-Reisen sind Sie ohne Gepäck und nur mit einem leichten Tagesrucksack unterwegs. Ihr restliches Gepäck befördert Gianni Pilotto mit seinem Sherpabus von Unterkunft zu Unterkunft. Wer nicht genügend Zeit hat, der kann die Wanderung am 6. Tag abkürzen und nach San Martino zurückkehren.

    Wandern im Valle Maira in Tagesetappen

    Während der Tagesetappen dieser Piemont-Wanderreise bleibt Ihnen viel Zeit, um die fast vergessene und durch die Arbeit unzähliger Bergbauerngenerationen geprägte Hochgebirgslandschaft des Valle Maira zu erwandern. Der Wanderweg ist leicht bis mittelschwer und gut markiert. Da er teilweise hochalpin verläuft, sind festes Schuhwerk (Trekkingschuhe), ein guter Rucksack und warme Ersatzkleidung notwendig. Für die Tagesetappen sollten Sie mit reinen Gehzeiten zwischen 2,5 und 8 Stunden rechnen. Eine mittlere bis gute Kondition ist für diese Wanderreise in Italien erforderlich.

    Weitere individuelle Wanderungen und Wanderreisen ohne Gepäck

    • Aostatal wandern im Valle del Lys: Gewaltige Viertausender und duftende Almwiesen an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz. Diese Wanderung mit Gepäcktransport endet unterhalb des Gletschers des Monte Rosa, dem zweithöchsten Berg der Alpen.
    • Wanderurlaub Mallorca individuell: Erleben Sie den Norden der Insel Mallorca während dieser einwöchigen individuellen Wanderung durch die malerische Serra Tramuntana mit wild blühenden Wiesen, idyllischen Bergdörfern und einsamen Buchten.
    • Albanien wandern individuell ohne Gepäck: Eine individuelle Wanderreise in die nordalbanischen Alpen, mit malerischen Wanderungen in atemberaubender Bergkulisse und Abstechern in das historische Skhoder und in die Hauptstadt Tirana.
    • Cilento wandern im Nationalpark: Das mittelalterliche Zentrum von Castellabate/Italien ist Start und Ziel dieser individuellen 6-tägigen Wanderung entlang der Küste des Nationalparks Cilento. Die kilometerlangen Sandstrände und ein mediterranes Farbenspiel erwarten Sie.
    • 1. Tag: Anreise
      Individuelle Anreise in San Martino bis 18 Uhr. Um 19.30 Uhr beginnt das gemeinsame Abendessen mit den anderen Gästen des Posto Tappa. Maria Schneider und ihr Team servieren ein leckeres mehrgängiges Abendessen. Dazu gibt es schmackhafte Weine aus den piemontesischen Weinbaugebieten.
    • 2. Tag: San Martino (1.400 m) - Elva (1.639 m)
      Nach dem Frühstück geht es gemütlich los. Von San Martino wandern Sie immer der gelben Markierung der Percorsi Occitani folgend nach Elva. Die Percorsi Occitano sind die Hauptwanderwege im Valle Maira und werden Sie in den nächsten Tagen ständig begleiten. Der stetig bergauf steigende Weg nach Elva ist sehr gut ausgezeichnet, führt zumeist durch lichte Bergwälder und -wiesen und überquert immer wieder die Passstraße. Für die Mittagsrast bietet sich die Kapelle auf dem Colle San Giovanni (1.875 m) an, von dem sich eine grandiose Sicht auf die Bergwelt bietet. Die erste Etappe ist zum Warmlaufen gedacht und daher nicht lang. Wenn Sie am frühen Nachmittag Elva erreichen, haben Sie viel Zeit, sich in dem kleinen Bergdörfchen umzuschauen, die sehenswerte Kirche zu besuchen oder einen Kaffee im Posto Tappa zu trinken. Für alle, die noch weiterwandern möchten, gibt es verschiedene Rundwanderwege um Elva. Das Essen am Abend im Posto Tappa überrascht mit einer wohlschmeckenden, hausgemachten piemontesischen Küche.
      Gehzeit ca. 2,5 Stunden, Aufstieg 500 m, Abstieg 250 m
    • 3. Tag: Elva (1.639 m) - San Michele (1.570 m)
      Das erste Teilstück dieser Etappe führt innerhalb einer Stunde auf einer asphaltierten, wenig befahrenen Straße nach Chiosso. Wer nicht auf der Straße laufen möchte, den fährt der Gastwirt des Posto Tappa in Elva auch gerne mit dem Auto bis nach Chiosso. Ab Chiosso geht es dann auf dem gelbmarkierten Wanderweg stetig bis steil bergauf zum Colle San Michele, mit 1.907 m die höchste Erhebung des Tages. Der Höhenwanderweg bietet wieder beeindruckende Ausblicke auf die Bergwelt und das Tal und Blumenfreunde können sich an der Farbpracht der Bergwiesen erfreuen. Das letzte Teilstück der Wanderung geht bergab bis zum Weiler San Michele, dem Zielort des Tages.
      Gehzeit ca. 4,5 Stunden, Aufstieg 300 m, Abstieg 350 m
    • 4. Tag: San Michele (1.570 m) - Ponte Maira (1.400 m)
      Der Wanderweg führt heute durch verlassene Weiler und an Almwiesen entlang, auf denen weiße piemontesische Kühe weiden, stetig bis steil bergauf zur Punta Culour (2.044 m). Das Picknick auf dem höchsten Punkt wird nach dem Aufstieg ganz besonders schmecken! Der restliche Weg geht dann bergab, durch die Weiler Colombata und Lausetto bis in den kleinen Ort Ponte Maira. Der gemütliche Agriturismo, in dem Sie schlafen, besticht durch viel Liebe zum Detail und ein ausgezeichnetes mehrgängiges Abendessen. Sollte die Übernachtung in Ponte Maira nicht möglich sein oder auch auf Wunsch, wandern Sie zum Campo Base (1.642 m), einem beliebten Ausgangspunkt für anspruchsvolle Bergtouren, und übernachten dort im Posto Tappa.
      Gehzeit (Ponte Maira) ca. 7 Stunden, Aufstieg 1.000 m, Abstieg 900 m
      Gehzeit (Campo Base) ca. 8 Stunden, Aufstieg 1.000 m, Abstieg 1.000 m
    • 5. Tag: Ponte Maira (1.400 m) - Chialvetta (1.494 m)
      In der ersten Stunde der heutigen Piemont-Wanderung geht es durch einen Bergwald bis zu den Quellen des Maira Flusses, der dem Tal seinen Namen gibt. Dann heißt es: Nur ein bisschen oder ganz hoch hinaus? Denn für die Etappe nach Chialvetta gibt es 2 Varianten; eine ca. 5 stündige Tour über den Colle Ciarbonet (2.206 m) und eine ca. 8 stündige Tour über den Colle d´Enchiausa (2.740 m). Die Entscheidung hängt vom Wetter und von der eigenen Kondition ab. Ist der Schnee in hohen Lagen geschmolzen (zumeist Anfang Juli/bis Anfang September), das Wetter schön und genügend Kondition vorhanden, sollte die Wahl auf den Colle d´Enchiausa fallen. Der Weg dorthin ist zwar sehr steil und kurz vor dem Berg gibt es Geröll, doch die alpine Welt in diesen Höhen und die Sicht vom Gipfel auf die Alpen sind grandios. Aber auch die Wahl über den Colle Ciarbonet bietet viele beeindruckende Ausblicke auf die Bergwelt und ist in jedem Fall eine gute Wahl. In Chialvetta angekommen, erwartet Sie Roberto Comba mit seiner berühmten Pasta zum Abendessen.
      Gehzeit (Colle Ciarbonet) ca. 5 Stunden, Aufstieg 800 m, Abstieg 700 m
      Gehzeit (Colle d´Enchiausa) ca. 8 Stunden, Aufstieg 1.300 m, Abstieg 1.250 m
    • 6. Tag: Chialvetta (1.494 m) - Finello (1.260 m)
      Nach dem Frühstück empfiehlt sich ein Besuch des kleinen Museums von Rolando Comba. Rolando hat dort all die Gegenstände zusammengetragen, die früher im Valle Maira im Haushalt, der Landwirtschaft und im Handwerk gewöhnlich benutzt wurden, heute jedoch fast unbekannt sind. Dann geht es weiter auf der Wanderung. Der Weg führt wieder gut ausgeschildert durch Bergwälder und über Wiesen zur höchsten Erhebung des Tages, dem 2.337 m hohen Colle Soleglio Bue. Die Aussicht von dort oben ist wie an den Vortagen großartig; schönes Wetter vorausgesetzt. Dann geht es wieder bergab auf Wiesen, landwirtschaftlichen Wegen und Straßen durch die Ortschaften Preit und Canosio bis nach Finello. Das Posto Tappa in Finello mit großem Garten und Liegestühlen ist wieder besonders gemütlich und empfängt mit einem raffinierten mehrgängigen Abendessen. 
      Sollte die Übernachtung in Finello nicht möglich sein, übernachten Sie im Nachbarort Vernetti im dortigen Posto Tappa.
      Gehzeit ca. 6 Stunden, Aufstieg 850 m, Abstieg 1.100 m
    • 7. Tag: Finello (1.260 m) - Palent (1.480 m)
      Der Weg führt heute überwiegend durch Lärchenwälder und über Wiesen und durch die Weiler Arata, Reinero und Parocchia di Marmora bis nach Palent. Wer kurz vor Palent noch Energie hat, kann einen ca. 2-stündigen Abstecher auf den Monte Buch (2.111 m), den Hausberg von Palent, machen. In Palent angekommen, werden Sie von Marco und Valeria, den neuen Wirten sowie Virgina und Matteo Laugero, dem bisherigen Wirtspaar, begrüßt. Virgina und Matteo essen gerne gemeinsam mit ihren Gästen zu Abend. Im Anschluss lässt Matteo bestimmt von seinem Likör (Genepy) probieren, den er aus einem im biodynamischen Anbau erzeugten Wermutkraut hergestellt hat.
      Gehzeit ca. 4 Stunden, Aufstieg 400 m, Abstieg 200 m
      Gehzeit (via Monte Buch) ca. 6 Stunden, Aufstieg 900 m, Abstieg 700 m
    • 8. Tag: Palent (1.480 m) - San Martino (1.400 m)
      Die letzte Etappe beginnt! Sie wandern von Palent durch Bergmischwälder, die immer wieder Ausblicke bieten hinab ins Tal bis nach Stroppo. Kurz vor Stroppo/Bassura führt der Weg über eine Brücke über den rauschenden Maira Fluss, der hier im Gegensatz zu den Quellen einige Tage zuvor schon mächtige Wassermassen mit sich führt. In Stroppo/Bassura können Sie sich in der Bar mit einem Kaffee oder Lemon Soda stärken, bevor Sie ein letztes Mal bergauf gehen bis nach San Martino, dem Ziel der Wanderung. Nach dem schmackhaften Abendessen können Sie auf der großen Terrasse des Posto Tappa die Wanderung in Ruhe ausklingen lassen.
      Gehzeit ca. 4,5 Stunden, 400 m Aufstieg, 400 m Abstieg
    • 9. Tag. Abreise
      Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen. Individuelle Abreise.
    • 7-Tages-Tour
      Der 1.-5. Tag entspricht der 9-Tages-Wanderung. Am 6. Tag nach dem Frühstück wandern Sie von Chialvetta zurück nach San Martino. Der Weg führt anfangs durch bewaldetes Gebiet, ab Frere über Prazzo und Ponte Marmora entlang des Maira Flusses und zum Schluss auf dem Wanderpfad "Strada Napoleonica" wieder durch den Bergwald. Die Gehzeit beträgt insgesamt ca. 6,5 Stunden. Die Nacht verbringen Sie wie zu Beginn der Wanderung in San Martino. Die Tour endet am 7. Tag nach dem Frühstück.
  • Besondere Hinweise

    • Die Wanderung kann von Ende Mai bis Mitte Oktober jeden Freitag, Samstag und Sonntag begonnen werden.
    • Es handelt sich um eine individuelle Wanderung ohne Bergführer. Die Zeiten sind reine Gehzeiten und als circa Angaben zu verstehen. Letztlich ist die Dauer abhängig von der eigenen Kondition, vom Lauftempo und den Pausen. An jedem Zielort ist es möglich, auf Rundwegen noch etwas länger zu wandern. Die Wanderung geht zumeist durch Bergwälder und über Wiesen auf guten Wegen und Pfaden, teilweise durch Felsgestein auf engeren, unebeneren Pfaden. Vor allem vor Juli oder nach Regen können einige Wege durch das Durchfließen von Gebirgsflüssen nass oder schlammig sein. Es geht teilweise steiler bergauf bzw. - ab. Eine gute Grundkondition und Ausdauer sind notwendig. Einige wenige Pfade gehen etwas näher am Abhang entlang - Schwindelfreiheit und Trittfestigkeit sollten dafür gegeben sein. Wasserfeste, knöchelhohe Wanderschuhe mit gutem Profil sind notwendig. Die Mitnahme von zwei zusammenschiebbaren Wanderstöcken ist zur Entlastung der Gelenke und zur besseren Stabilität sehr zu empfehlen. Grundkenntnisse der italienischen Sprache sind zur Unterhaltung in den Posto Tappa von Vorteil.
    • Schlafsack bzw. Inlet und Handtücher sind mitzubringen.
    • Der Gepäcktransport ist auf ein Gepäckstück à 15 kg pro Person begrenzt. Bitte keine Koffer, sondern Rucksack oder Reisetasche mitnehmen.
    • Verlängerungstage in San Martino, Ponte Maira, Chialvetta und Finello möglich.
    • Die Wanderung ist für Personen mit Mobilitätseinschränkung nicht geeignet.

    Unterkunft und Verpflegung

    • Bei den Unterkünften dieser Piemont-Reise handelt es sich um einfache bis komfortable Berghütten und -gasthöfe mit Mehrbettzimmern oder Schlafräumen, Gemeinschaftsduschen/WC und Aufenthaltsraum. Auf Anfrage vor Ort sind in einigen Unterkünften bei Verfügbarkeit auch Doppelzimmer möglich (gegen Aufpreis von ca. 15- 25 € pro Person/Nacht).
    • Vegetarische Essenwünsche und Lebensmittelallergien können in einem gewissen Rahmen berücksichtigt werden, müssen jedoch mit der Buchung  angemeldet werden.
    • Für das Lunchpaket erhalten Sie vor Ort eine Vesperdose aus Metall, die Sie jeweils abends bei Ankunft in der neuen Unterkunft abgeben und morgens gefüllt zurückerhalten. So kann unnötiger Verpackungsmüll vermieden werden. Für die Vesperdose zahlen Sie € 20 Pfand, die Sie am Ende des Urlaubs bei Rückgabe der Dose wiederbekommen.

    Für Kinder

    • Mindestalter: 10 Jahre. Kinder sollten Freude am (Hochgebirgs-) Wandern haben und die angegebenen Gehzeiten und Auf- und Abstiege bewältigen können.

    Haustiere

    • Hunde nur auf vorherige Anfrage.

    Klima 

    • Das Maira Tal befindet sich in den Cottischen Alpen, unterliegt aber ebenfalls noch einem leichten Einfluss des ligurischen Meeres. So sind die Sommer relativ mild und die Winter streng mit starken Schneefällen. Die beste Wanderzeit ist von Mai bis Oktober, dann kann man die angenehmen Temperaturen richtig genießen. Ein früher Wintereinbruch oder ein langer Winter kann diesen Zeitraum jedoch auch verkürzen.

    Anreise

    • Mit der Bahn: Anreise nach Cuneo, z.B. im Nachtzug von München bis Mailand, Turin und Cuneo (ca. 14 Std.). Von Cuneo weiter mit dem Bus nach Stroppo (Fahrzeit ca. 1 Std., Busfahrplan). Von Stroppo kostenfreie Abholung möglich (Fahrzeit ca. 20 Min.) oder Fußweg von Stroppo nach San Martino (ca. 90 Min. bergauf). Alternativ Taxitransfer nach San Martino (Preis pro Strecke: ab/bis Cuneo ca. 70 € (1-3 Pers.) / ca. 120 € (4-8 Pers.), ab/bis Dronero ca. 50 € (1- 3 Pers.) / ca. 70 € (4-8 Pers.)
    • Mit dem Auto: Anreise nach San Martino, Fahrzeit z.B. ab München ca. 8 Std. (ca. 760 km), ab Frankfurt ca. 9 Std. (ca. 890 km). Kostenloses Parken in San Martino möglich.
    • Mit dem Flugzeug: Anreise bis Turin oder Mailand. Weiter mit dem Regionalzug nach Cuneo (Fahrtzeit von Turin - Bahnhof Torino Porta Nova ca. 1,5 Std., von Mailand 3-4 Std. Bahnhof Milano Centro, Fahrpläne auf trenitalia). Weiterfahrt von Cuneo nach San Martino siehe Bahnanreise. Alternativ Taxitransfer nach San Martino (Preis pro Strecke: ab/bis Turin ca. 160 € (1-3 Pers.) / ca. 220 € (4-8 Pers.), ab/bis Mailand ca. 240 € (1-3 Pers.) / ca. 280 € (4-8 Pers.)
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    Gerne sind wir Ihnen bei der Planung und Buchung der Anreise behilflich. Weitere Informationen lesen Sie bitte unter Anreise.

    Reisebücher

    PIEMONT & AOSTATAL - Michael Müller Verlag

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  • Leistungen
    • 8 x Übernachtung in Mehrbettzimmern/Schlafräumen (6 x bei 7-Tages-Tour)
    • 8 x Frühstück und mehrgängiges Abendessen (6 x bei 7-Tages-Tour)
    • 7 x Lunchpaket (5 x bei 7-Tages-Tour)
    • Gepäcktransport zwischen den Unterkünften
    • Tourenbeschreibungen
    • 1 x Buch Antipasti und alte Wege und 1 x Wanderkarte pro Buchung
    Saison 22.05. - 11.10.2020
    9-Tages-Tour (8 Nächte) 800 € pro Erwachsene / 590 € pro Kind (bis 12 J.)
    7-Tages-Tour (6 Nächte) 620 € pro Erwachsene / 460 € pro Kind (bis 12 J.)
    Zusatznacht im Mehrbettzimmer mit Halbpension und Lunchpaket in San Martino, Ponte Maira, Finello und/oder Chialvetta 63 € pro Erwachsene/Kind und Nacht
    • Mindestteilnehmer: 1 Person, empfohlenes Mindestalter: 10 Jahre
    • Anreise während der Saison jeweils Freitag, Samstag und Sonntag möglich
    Preis berechnen
  • Bildergalerie
    Blick auf San Martino: Start- und Zielort der Piemont-Wanderung.
    Piemont-Reisen: Steinhaus mit grüner Wiese und blühenden Büschen
    Die Frühstücksterrasse des Posto Tappa in San Martino.
    Piemont-Reisen - Das Mehrbettzimmer im Posta Tappa
    Beim Abendessen in geselliger Runde
    Auf der Piemont-Wanderreise wird ein mehrgängiges Menü serviert...
    ... begleitet von berühmten Weinen aus dem Piemont.
    Großartiger Blick vom Posto Tappa auf die Bergwelt des Piemont
    Die Piemont-Wanderung beginnt. Auf dem Weg nach Elva.
    Die Wanderwege im Valle Maira sind gut ausgeschildert.
    Valle Maira Wandern: Blick auf Elva mit seiner berühmten Kirche
    Piemont Wanderurlaub - Das Posto Tappa von Elva
    Eines der Gästezimmer im Posto Tappa in Elva während der Wanderreise im Valle Maira
    Die Kirche von Elva (den Schlüssel hat der Gastwirt des Posto Tappa)
    Einer der vielen Gebirgsbäche im Italien-Wanderurlaub
    Über 7 Brücken musst du gehn...
    Auf dem Höhenpanorama-Weg von Elva nach Ussolo.
    Eine der vielen herrlichen Gebirgswiesen auf der Italien-Wanderreise
    Türkenbundlilien im Wanderurlaub im PIemont
    Feuerlilie im Wanderurlaub im Valle Meira
    Der Wanderweg geht zumeist entlang der gelben Markierung
    Das verschlafene Dörfchen Ussolo
    Überall wachsen Blumen, sogar auf Steinen (roter Steinbrech)
    Ein Dukatenfalter; eine Seltenheit
    Wanderung durch verlassene Weiler
    Fantastischer Ausblick ins Tal von der Punta Culour.
    Piemont Reisen: Impressionen von unterwegs
    Was guckst du?
    Blühende Bergwiesen - eine Pracht!
    Na, wer bist denn du?
    Eine Wasserstelle unterwegs. Das Wasser ist zumeist trinkbar.
    Das Posto Tappa in Ponte Maira
    Der Eingang des Posto Tappa
    Eines der Zimmer im Posto Tappa in Ponte Maira
    Der Weg Richtung Colle d Enchiausa
    Blick auf den Lago di Visaisa
    Einer der verschiedenen Enzianarten, die hier heimisch sind.
    Kurz vor dem Gipfel des Colle d Enchiausa
    Gleich ist es geschafft!
    Der Colle Enchiausa
    Eine Erfrischung hinterher muss sein!
    Im Mairatal ist man oftmals allein auf weiter Flur.
    Mit viel Glück sieht man auch mal ein Murmeltier.
    Pilze gibt es im Maira Tal reichlich.
    Beim Passieren durch Pratorotondo
    Mit viel Liebe zum Detail.
    In Chialvetta
    Das Posto Tappa in Chialvetta
    Blick von der Terrasse des Posto Tappa
    Pasta mit frischem Gemüse von Rolando zubereitet
    Das Museum von Rolando Combo...
    ...mit landwirtschaftlichen Geräten und bäuerlichen Möbeln der Vergangenheit
    Kühe trifft man unterwegs gewiss; manchmal sogar Mitte auf dem Weg!
    Ein "veränderliches Widderchen"
    Entlang von Gebirgsbächen...
    ... und Wasserfällen.
    Das Posto Tappa in Finello
    Eines der Zimmer im Posto Tappa in Finello
    Das Frühstücksbuffet in Finello
    Das Restaurant im Posto Tappa in Finello
    Immer wieder wunderbare Ausblicke
    Händelwurz - eine Orchidee
    Wachholder
    Das Posto Tappa in Palent
    Blick vom Posto Tappa auf die Bergwelt
    In Palent
    Bio-Anbau in Palent
    Palent ist berühmt für seinen Genepy in Bio-Qualität.
    Auf dem Weg von Palent nach San Martino
    Der Maira Fluss - der dem Tal seinen Namen gab.
    Eine Bergwelt...
    ... die bleibende Eindrücke hinterlässt.
    Videogalerie
  • Reiseberichte

    Eine äußerst interessante, abwechslungsreiche Reise mit Panne

    Reinhard M.
    23.09.2019
    Bei der Anreise am 13.09.19 ist 500m vor dem Centro Culturale Borgata der Turbolader meines Autos kaputtgegangen und wir sind mit letzter Kraft ans Ziel gerollt. Der Empfang war sehr herzlich und das Zimmer fein und gemütlich. Nach einem sehr leckeren Abendessen habe ich dann am Samstag die Abschleppung des Autos für Montag organisiert und wir haben uns entschieden, trotzdem los zu marschieren. Die erste Tour nach Elva Serre war sehr schön und es gab ein neuerliches, sehr leckeres Abendessen dort. Am nächsten Tag sind wir weiter nach Ussulo, Die Tour war wunderschön, aber auch etwas anstrengend, weil ziemlich lange. Das Posto Tappa in Ussulo hat uns Pizza zum Abendessen gemacht und wir haben sehr gut geschlafen. Am nächsten Tag ging es weiter nach Ponte Maira, dort waren wir in der besten Unterkunft und das Abendessen war wirklich sensationell gut. Am nächsten Tag haben wir dann erfahren, dass das Auto eine grössere, sehr teure Reparatur benötigt und die Tour nach Chialvetta war überschattet von Telefonaten mit der Versicherung und dem ÖAMTC. Am späten Nachmittag haben wir dann über den ÖAMTC den Heimtransport nach Österreich und ein Leihauto für unsere Weiterfahrt organisiert bekommen. Sehr schade um einen wunderschönen, wolkenlosen Tag. Am letzten Tag sind wir dann mit dem Sherpabus zurück zum Centro Culturale, Frau Maria Schneider war sehr mitfühlend und hat uns auch ihre Hilfe angeboten. Der Chef des Sherpabus hat uns dann aber nach Cuneo gefahren und dort haben wir dann das Leihauto für die Heimfahrt bekommen. Aufgrund des Schlamassels mit dem Auto konnten wir die Bergtouren nicht so richtig unbeschwert genießen. Daher werden wir diese Tour nochmal planen und mit den Öffis reisen. Flixbus fährt z.B. nach Cuneo...das weiß ich jetzt schon mal.

    Auf leisen Sohlen unterwegs im Valle Maira

    Thomas E.
    22.08.2019
    ReNatour - der Name des kleinen Nürnberger Reiseveranstalters bildet das ab, was man im Maira-Tal im Süden des Piemont, ca. 2 Autostunden von Turin entfernt, machen kann: Zurück in die Natur, und zwar "on tour". Auf dem "Percorso occitano" Antipasti und alte Wege zu entdecken, wie es der im Rotpunktverlag erschienene Wanderführer suggeriert, aus dem ich kurz zitieren werde, klingt genauso verlockend wie "Genusswandern im Piemont", womit ReNatour wirbt. Dieser ist genauso wie die offizielle Wanderkarte Teil der Reiseunterlagen, in denen auch die Voucher für das gute Essen in den Unterkünften ("posti tappi") bereit liegen. Nun muss man sich, spätestens wenn einen die Wanderlust so richtig gepackt hat, nur noch selbst dorthin aufmachen. Mit meinem Bruder und mithilfe von ReNatour habe ich es im August 2018 gewagt.

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    Super schöne Wanderung

    Georg W.
    15.07.2019
    Wir wurden sehr überrascht von der tollen Gegend und dem guten Essen, auch die Menschen vor Ort waren sehr bemüht es den Gästen es recht zu machen.Die Unterkünfte waren durchweg sehr sauber und komfortabel und auch recht ruhig. Wir können die Reise jedem ambitionierten Wanderer nur ans Herz legen. Wir hatten Glück mit Wetter und Vegetation, solch schöne Wiesen sieht man noch selten. Wir kommen sicher nochmal;-)

    Wir werden ins Valle Maira zurückkehren

    Silke B.
    01.10.2018
    Durch einen Zufall wurden wir bei einer Wandertour vor Jahren auf das Valle Maira aufmerksam gemacht. Aber irgendwie war nie der richtige Zeitpunkt, um das Thema in Angriff zu nehmen. Außerdem ohne Italienischkenntnisse Unterkünfte buchen? War uns irgendwie zunächst zu knifflig.

    Naja, dieses Jahr war es dann soweit und siehe da mit "ReNatour" war ein Reiseanbieter gefunden, der uns das Buchen der Unterkünfte abnahm. Dass nebenbei auch noch ein Gepäcktransport angeboten wurde, war zwar nicht erforderlich... aber naja, man will sich solchen Annehmbarkeiten ja auch nicht verschließen ;-). Die Reiseberichte aus dem internet ließen auf eine gute Tourplanung und eine schöne Route schließen. Also haben wir tatsächlich zum ersten Mal in unserem Leben die Wandertourplanung in externe Hände gegeben und haben die längere der beiden Wandertouren für das Valle Maira gebucht.

    Die Anreise nach San Martino war nach rund 800 Kilometern Autobahnfahrt ein wenig gewöhnungsbedürftig. Für die letzten Kilometer muss man da doch nochmal die volle Konzentration hervorholen und ausreichend Zeit einplanen :-). Aber wenn man mal da ist, wird man für alle Strapazen entlohnt. Eine wirklich schöne Unterkunft mit traumhaftem Weitblick, stillen Ecken, wunderschönen Blumen, tollem Essen...man möchte eigentlich gar nicht wieder weg. Aber was hilft?s. Am nächsten Tag erfolgte die Wandertour-Einweisung durch Sven und dann ging es los. Wie wir am Abend vorher feststellten, hatten wir zwei Mitwanderer auf der Tour. Die beiden erwiesen sich als Bereicherung für unsere Wanderung und so arbeiteten wir uns -meist zu viert- bei bester Stimmung über die Berge und von Unterkunft zu Unterkunft.

    Zusammenfassend lässt sich die Reise mit wenigen Worten beschreiben:
    - gut ausgearbeitete Tour, die bei Bedarf auch ein wenig variiert werden kann (wir haben bei einigen Etappen noch den ein oder anderen Gipfel eingebaut oder insbesondere die kurzen Etappen noch ein wenig verlängert)
    - tolle Unterkünfte, insbesondere die Mischung aus "feinen" und "einfachen" Unterkünften war jeden Tag aufs Neue spannend
    - leckeres Essen (mindestens vier Gänge - die eigentliche Herausforderung dieser Tour)

    Wer also noch nie im Valle Maira war, gerne wandert, gutes Essen schätzt und die Berge samt Einsamkeit liebt, der wird diese Reise sicherlich nicht bereuen. Wir für unseren Teil werden wieder ins Valle Maira zurückkehren...es sind einfach noch zu viele Wiesen nicht bewandert, zu viele Gipfel nicht bestiegen, zu viele Gerichte und Weine nicht probiert worden.

    Antipasti und alte Wege - der Name ist Programm !

    Edith V.
    29.09.2018
    Nachdem wir uns schon mehr als ein halbes Jahr auf unsere Reise gefreut haben machten wir uns zu fünft auf den Weg ins Piemont. Dank unseres Navis haben wir San Martino sehr gut gefunden auch wenn wir am Schluss fast Zweifel hatten ob uns diese kleine Straße ans Ziel führen würde. Und dann kommt man an und ist an einem ganz besonderen Ort, San Martino.

    Wir können inzwischen gut verstehen dass es Menschen gibt die sagen dort aufzubrechen ist ganz schön schwer, weil es einfach so schön dort ist. Aber wir wollten ja wandern und wir haben den Aufbruch nicht bereut! Jeden Tag hatten wir die Gelegenheit diese wunderschöne Landschaft zu erleben, jeden Tag neue Ausblicke, jeden Tag neue Pflanzen entdecken, jeden Tag die Überraschung was wohl in der Lunchbox ist, jeden Tag tolle Wege die immer gut begehbar waren und mega gut ausgeschildert.

    Wir haben unser Posto Tappa immer problemlos gefunden und wurden jeden Tag aufs neue freundlich empfangen und toll bewirtet. Neben der tollen Landschaft und dem Wandererlebnis kamen wir auch kulinarisch voll auf unsere Kosten. Es war spannend jeden Abend aufs neue köstliche piemonteser Küche serviert zu bekommen. Als der letzte Wandertag gekommen war waren wir voller neuer Eindrücke, gut erholt und freuten uns auf einen letzten nachmittag/abend in San Martino wo uns das tolle Team um Sven noch einmal erwartete. Sogar unser tolles Fünf-Mann-Zimmer war wieder für uns verfügbar.

    Allen die Freude an unberührter Natur haben und ein wunderbares Essen schätzen empfehlen wir diese Reise uneingeschränkt.

    Vielen Dank ! LG von fünf Freunden aus Ulm.

    Presseberichte