Kreta - kreativ-meditativ-aktiv: Aktivurlaub mit Yoga, Malen, Wandern, Tanzen

An der Südküste von Kreta/Griechenland befindet sich das malerische Plakias. Zum Strand mit seinem sauberen, glasklaren Wasser ist es nur ein Katzensprung. Ein offenes Urlaubs-Programm mit Yoga, Malen, Wandern, Tanzen u.a. ermöglicht Ihnen, in entspannter Atmosphäre kreativ zu sein, sich zu erholen und Kreta mit allen Sinnen zu erleben.
  • Kleines Ferienzentrum im Süden Kretas
  • Leckere kretische Küche
  • Offenes Meditations- und Kreativprogramm
  • Idyllische Badebucht mit zwei Tavernen in nächster Nähe
  • Die Soudabucht

    Herzlich willkommen am (fast) südlichsten Punkt Europas. Kreta zählt mit über 300 Sonnentagen im Jahr zu den sonnenreichsten Orten in Europa. Das Baden im Meer ist auf der griechischen Insel von April bis in den November hinein möglich. Das Wasser hier gehört zu den saubersten Regionen im Mittelmeer. Der hohe Salzgehalt des Meeres hat eine heilende Wirkung und trägt zu Entspannung und Wohlbefinden bei. Einst von Rucksacktouristen als Geheimtipp gehandelt, hat sich 40 km südlich von Rethymnon, rings um den Badeort Plakias, eine Region für Individualtouristen entwickelt. Herrliche Sandstrände, Tavernen und die gute Infrastruktur locken jedes Jahr viele Stammgäste an. Etwas abseits vom Hauptort endet eine Sackgasse in der Soudabucht, um die herum einige Privatquartiere, Tavernen und kleine Hotels gebaut wurden. Hier heißen wir Sie herzlich willkommen, aufzutanken und bei einem abwechslungsreichen Angebot Ihre Seele baumeln zu lassen.

    Urlaub für die Seele

    Die familiäre Ausrichtung und unser freundliches deutsch-griechisches Team schaffen eine Atmosphäre, in der Loslassen, Entspannen und neue Kraft Tanken gefördert werden. Beim morgendlichen Yoga spüren Sie die frische Brise des Seewindes auf der Haut. Tagsüber lädt das Team jede Woche zu einer geführten Wanderung, einem Mini-Sprachkurs und einem griechisch-mediterranen Kochkurs ein. An individuellen Unternehmungen bietet sich ein Busausflug in die malerische Altstadt von Rethymnon an oder eine Tour mit dem Mietwagen zu den großartigen landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten Mittelkretas. Oder Sie genießen einfach Sonne, Sand und Meer in unserer schönen Badebucht. Abends stehen Meditationen und Entspannungsübungen, spirituelle Lieder, griechische Kreistänze und z. B. eine Arthouse-Filmvorführung mit Griechenlandbezug auf dem Programm. Die Möglichkeit zu entspannenden und heilsame Behandlungen durch ein erfahrenes und gut ausgebildetes Team runden Ihren Urlaub für die Seele ab.

    Unterkunft und Verpflegung

    In einem üppig grünen Garten zwischen Palmen und vielen Pflanzen befindet sich das Seminarzentrum, wo Sie in landestypischen, einfachen Einzel- oder Doppelzimmern untergebracht sind. Die Zimmer sind mit DU/WC ausgestattet und verfügen über Terrasse oder Balkon (Klimaanlage ist vor Ort zubuchbar). Einige Zimmer in der 1. Etage haben zudem einen grandiosen Panoramameerblick. Zwei schöne Gruppenräume, ein Restaurant, eine überdachte Fläche für Gruppenangebote, eine Jurte für Heilbehandlungen und eine Terrasse über den Weiten des Meeres bieten den Rahmen für einen gleichsam erholsamen wie erlebnisreichen Urlaub. Eine idyllische Badebucht mit zwei Tavernen, ca. 4 Gehminuten von den Hotels entfernt, lädt mit kristallklarem Wasser und feinem Kiesel- /Sandstrand zum Baden und Sonnen ein. 

    Das Frühstück wird in der Morgensonne auf der Hotelterrasse mit Blick aufs Meer serviert. Selbstgemachte Marmeladen und Aufstriche, frisch gepresster Orangensaft und viele regionale Spezialitäten sind Bestandteil unseres reichhaltigen Morgenbüfetts. Für das Abendessen zaubern unsere Köche eine Vielfalt an köstlichen mediterranen, vegetarischen Spezialitäten. Das Essen wird gemeinschaftlich an einem großen Tisch auf der Terrasse eingenommen. Lernen Sie die kretische Küche in einem speziellen Ambiente kennen! Daneben bieten zahlreiche Tavernen in der Umgebung ein abwechslungsreiches Angebot.

    Offenes Programm - Yoga, Malen, Wandern, Tanzen und mehr

    Das offene Programm "kreativ-meditativ-aktiv" macht Lust auf Neues. Täglich außer samstags wird ein ausgewogenes Programm aus zwei bis vier Veranstaltungen angeboten. Über eine Teilnahme kann ganz spontan entschieden werden. Besondere Vorkenntnisse oder Fähigkeiten sind nicht erforderlich. Die Freude an entspannten Urlaubsaktivitäten steht im Vordergrund. Das Programm wird jede Woche neu erstellt aus folgenden Elementen:

    • Yoga, Qi Gong und sanfte Körperübungen
    • Griechisch sprechen, tanzen und kochen
    • Kreativangebote wie freies Malen und Arbeit mit Naturmaterialien
    • Griechische Märchen, Mythen und Anekdoten
    • Meditationen, Achtsamkeitsübungen, Entspannung und Phantasiereisen
    • eine Halbtageswanderung
       

    Zudem sind geführte Bus- oder Bootsausflüge, Extra-Wanderungen und Massagen vor Ort zubuchbar.

  • Besondere Hinweise
    • Diese Reise ist für Personen mit Mobilitätseinschränkung nicht geeignet.

    Unterkunft und Verpflegung
    • Sie wohnen in landestypischen, einfachen Zweibettzimmern mit Dusche/WC, Balkon und teils mit Klimaanlage (gg. Gebühr). Einzelzimmernutzung gegen Aufpreis.
    • Frühstücksbuffet und 5 Abendessen in der Hotelhalle oder wetterabhängig auf der Terrasse; 5 Gehminuten entfernt befinden sich zwei Tavernen mit einem Angebot an Fisch, Fleisch und vegetarischen Gerichten
    • vegane Verpflegung ist möglich (bitte bei Buchung anmelden)
    Haustiere
    • Das Mitbringen von Haustieren ist nicht möglich.
    Freizeit und Umgebung
    Klima
    • Auf Kreta herrscht typisches Mittelmeerklima: Der Winter ist mild und regenreich. Das Frühjahr ist die Hauptvegetationszeit, die sich durch außergewöhnliche Artenvielfalt auszeichnet. Etwa 1500 Arten sind hier heimisch, von den ca. 150 endemisch sind. Der Sommer ist trocken und heiß und bis in den November hinein herrscht bestes Badewetter.
    Anreise
    • Mit dem Flugzeug: Flug nach Heraklion. Sammeltransfer ab/bis Flughafen Heraklion ins Hotel 3 x samstags. Für den Transfer an anderen Tagen kann ein Taxi bestellt werden  Klimabewusst reisen: Fliegen Sie atmosfair!

    Gerne sind wir Ihnen bei der Planung und Buchung der Anreise behilflich. Weitere Informationen lesen Sie bitte unter Anreise.

    Reisebücher

    KRETA - Michael Müller Verlag

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  • Leistungen
    • Übernachtung mit kretischem Frühstücksbuffet
    • 5 x mehrgängiges vegetarisches, mediterranes Abendessen
    • Snack mit Willkommenstrunk am Anreisetag
    • Teilnahme am offenen Meditativ- & Kreativprogramm (an 6 Tagen, täglich mind. 2 Angebote)
    • 10-Euro-Massagegutschein
    • Obst auf dem Zimmer bei Ankunft
    • ganztags kostenlos gefiltertes und energetisiertes Wasser sowie kretischer Kräutertee
    • Sammeltransfer ab/bis Flughafen Heraklion, 3 x samstags zu fixen Zeiten
    Saison
     
    18.04. - 04.07.2020
    22.08. - 31.10.2020
    Preis pro Person/Woche (7 Nächte)  
    Doppelzimmer 595 € für 1. Woche / 555 € für Verlängerungswoche
    Einzelzimmer 715 € für 1. Woche / 675 € für Verlängerungswoche

     

    • Zuschlag Zimmer im 1. OG mit Meerblick 42 € pro Zimmer/Woche
    • Flughafentransfer ab/bis Heraklion an allen Tagen außer Samstag = Zuzahlung ca. 140 €/Taxi und Fahrt

    Angebot: Kein Einzelzimmer-Zuschlag vom 18.04.-02.05.2020. 1/2 Einzelzimmerzuschlag vom 10.10.-31.10.2020. 3% Frühbucherrabatt bei Buchung bis zum 31.01.2020.

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  • Bildergalerie
    Ein Blick auf eines der beiden Hotels.
    Willkommen am (fast) südlichsten Punkt Europas.
    Die Hotels liegen direkt am Lybischen Meer.
    Umgeben von Bergen, im Herzen von Souda.
    Blick in den Frühstücksraum.
    Bepflanzte Hotelterrasse
    Kurs-Terrasse mit Blick aufs Meer.
    ..oder in lichtdurchfluteten Seminarräumen statt.
    Yoga-Kurs auf Kreta im Freien, mitten in der Natur.
    Eine überdachte Yogahalle mit Blick ins Grüne.
    Der Sandstrand von Souda ist nur wenige Minuten entfernt.
    Abgeschiedene Sandstrände rund um Plakias.
    Souda-Bucht bei Plakias
    Sonnenschirme und Liegen in der Soudabucht.
    Ruhe & Entspannung in der Soudabucht.
    Blick ins Hotelrestaurant
    Wanderungen an der Südwestküste Kretas
    Wanderung zum Timios Stavros (höchster Berg Kretas)
    Wanderung zur Préveli-Schlucht
    Ausflug zum Mönchskloster Moní Préveli.
    Spannende Flusswanderungen
    Blick auf das malerische Finikas-Tal
    Das Finikas-Tal eingebettet in einem Blütenmeer.
    Tiefe Schluchten und bizarre Berglandschaften.
    Viel Wissenswertes bei einer Kräuterwanderung
    Abwechslungsreiche Flora und Fauna
    Programmpunkt Aquarellieren
    Malen im Rahmen des offenen Programms.
    kreativ beim offenen Programm
    Der Kreativität freien Lauf lassen.
    Interessante Motive in Alltäglichem entdecken.
    Lernen Sie griechische Tänze kennen.
    Yoagurlaub an der Südwestküste Kretas
    Doppelzimmer mit Balkon (Beispiel)
    Sonnengeschützte Terrasse mit Meerblick
    Terrasse mit Weitblick
  • Reiseberichte

    EIntauchen- auftauchen, neu werden

    Martina S.
    11.07.2019
    Es war einge großartige Reise an einem kraftvollen Ort auf Kreta und an der Soudabucht. Am ersten Morgen blieb meine Uhr stehen und lud mich ein frei vom Denken und Zeitplan die intensive Natur mit allen Sinnen, vor allem im Meer mit glasklarem Wasser zu geniessen. Das tolle kretische Essen und die achtsamen Menschen dort haben die Woche zu einem erfüllten Urlaub werden lassen...für mich persönlich mit einem Hauch von Mystik: die "Götter sind auf Kreta sehr nah" :-) Martina

    Yoga, Wandern, Bogenschießen und Meer...

    Regina G.
    30.05.2016
    Die Abholung am Flughafen klappte wunderbar, der Taxifahrer scheint ein Auge für seine Kunden aus diesem speziellen Klub zu haben, sah mich und sprach mich an. Die zweistündige Reise über die Insel gestaltete sich bereits wie eine Besichtigungstour, denn der Taxifahrer hielt extra für mich immer wieder an, damit ich fotografieren konnte. Zudem sammelte er verschiedene Kräuter, die sein Taxi bedufteten. Besonders auffällig war, wie trocken die Insel erschien, obwohl es in den Tagen zuvor geregnet hatte. Für die Inselbewohner jedoch schien sie ziemlich grün zu sein. Zudem fielen die Oleander-Büsche am Straßenrand auf, die kilometerweise unseren Weg säumten.

    Der erste Tag war wettermäßig und was die Müdigkeit betrifft, eher ruhig und gemütlich. Der Himmel war bedeckt, leichtes grau-blau. Dennoch kamen die leuchtenden Blüten der Bougainvillea in Pink voll zur Geltung.

    Am Samstag wurde uns das Programm vorgestellt - samt Schnupperstunde für den Bauchtanz-Workshop. Danach wurden wir nach Plakias chauffiert, wo wir den halben Tag mit Shopping verbrachten. Ein schönes Erlebnis mit "wildfremden" Frauen. Abends gab es dann schon die erste Yoga-Stunde und ein phänomenal gutes Essen vom Koch des SOUDA-MARE-Hotels.

    Am Sonntag lernte ich etwas Neues, spannend in jeglicher Hinsicht: Bogenschießen. Den Körper anspannen, den Bogen spannen, und dann die Spannung, wohin die Pfeile fliegen - und die Anspannung hinterher - als Muskelkater. Aber interessant, was man dabei über sich selbst lernen kann.

    Sonntag Abend erstes Essen in der Taverne am Strand - fantastische Vorspeisen!

    Montag war Wandertag. Ein wundervoller Weg führte uns hinauf in das Bergdorf Myrthios. Unterwegs betrachteten wir silbrig-grüne Olivenhaine früher und heute - nach EU-Richtlinien angebaut, rochen an weißen Jasminblüten und diversen Kräutern, besichtigten zwei alte Ölmühlen und wurden einzig begleitet von einer Ziegenherde und einigen Insekten. Die Ruhe in diesem Tal ist einfach fantastisch. Um im Sommer zu rasten, gibt es am Fluss verschiedene Stellen, die man als meditative Oasen bezeichnen könnte. Leider konnten wir nie lange verweilen und meditieren, was der Wanderung eine zusätzliche Tiefe gegeben hätte.

    Oben angekommen, bestaunten wir noch einen Granatapfelbaum, der leuchtend rot blühte, sowie einen Waschplatz mit frischem Flusswasser, an dem früher wohl die schmutzige Wäsche des ganzen Dorfes gewaschen wurde - sicher auch im übertragenen Sinne. Das Mittagessen nahmen wir in der Taverne Panorama ein, die ihrem Namen wirklich ALLE Ehre gab. Die Aussicht auf die Bucht war fantastisch - in allen Tönen von grün und blau. An diesem Abend bescherte uns der Koch vom SOUDA MARE ein Buffet, das durchweg lecker war.

    Dienstag war programmfreier Tag. Fast alle machten ihr eigenes Programm, von Vespafahren über Bootstour bis hin zum Treffen mit Freunden, zwei von uns jedoch ließen sich auf den Bauchtanz-Workshop ein, was eine tolle Körpererfahrung ist. Abends hatte der Koch dafür geworben, frische Dorade zu essen, die pünktlich um sieben serviert wurde. Leider waren nicht alle pünktlich, weswegen die Beilagen kalt serviert wurden. :( So deutsch hatten wir das in Griechenlands Zeitverständnis gar nicht eingeschätzt...

    Am Mittwoch war dann nach morgendlichem Yoga die kreative Seite geplant. Specksteine bearbeiten kann dabei auch sehr meditativ sein, alle waren ganz bei sich selbst und dennoch in lockerem Kontakt.

    Den musikalischen Abschluss bildete nach einer Einheit "Griechisch für Anfänger" eine Einführung in den griechischen Kreistanz, den wir anschließend bei Live-Musik in der Taverne Galini am Strand gleich ausprobieren konnten. Ein feucht-fröhlicher Abend klang im Abendlicht aus.

    Am Donnerstag gab es nach einer Morgenmeditation hoch in den Bergen noch einmal die Möglichkeit, die begonnenen Dinge zu vertiefen, d.h. Bogenschießen und Kreativität, diesmal waren auch Acrylfarben da zu ersten Malversuchen... Abends war dann schon das Abschiedsessen - noch einmal hoch über der Bucht in Myrthios, ebenfalls in einem Restaurant mit genialer Aussicht.

    Freitag war schon wieder Abreisetag. Aber durch den späten Flug mit viel Zeit, nochmal am Strand zu baden - wie eigentlich jeden Tag an der kleinen Bucht direkt am Hotel, spazieren zu gehen und noch einige Erinnerungsfotos zu machen. Der Transfer funktionierte wieder reibungslos: Der Taxifahrer von der Hinfahrt begrüßte mich mit meinem Namen und hielt wieder ein, zweimal an. Zur Krönung lud er uns am Flughafen sogar noch auf einen Kaffee ein, zu einem "special price for Taxidrivers". Es war so schön, diesen Abschluss mit zwei sehr netten Miturlauberinnen zu feiern.

    Auf dem Rückflug erlebte ich noch ein spektakuläres Gewitter, was auch diesen Flug noch zu einem besonderen Erlebnis machte.

    Erneut eine tolle Woche bei kretakreativ

    Harald P.
    27.08.2014
    Als ich das letzte Mal vor vier Jahren bei Helena und Matthias zu Gast war, konnte meine liebe Frau Gaby leider nicht mitkommen, weil eine unserer beiden Katzen schwer krank war. Dies bedrückte mich auch sehr, weshalb ich damals nichts über die Reise schrieb.Anfang Juli dieses Jahres konnten wir nun beide wieder einmal das kretakreativ-Team besuchen, und obwohl mich die Aufgaben des Alltags seitdem mehr denn je im Griff haben, möchte ich doch, wie vor fünf Jahren, von diesem Urlaub berichten.Gaby hatte wieder das „Offene Programm“ gebucht, während ich mich dieses Jahr trotz leiser Zweifel, ob ich eine der genannten Grundvoraussetzungen, die „gute Kondition“, erfüllen würde, an den Intensiv-Kurs „Schluchten-Wandern“ gewagt habe.Das „Offene Programm“ war fast noch abwechslungsreicher als die beiden letzten Male. Nach dem morgendlichen Yoga übte sich Gaby u. a. wieder im Bogenschießen mit Matthias sowie in der Specksteinbearbeitung (mit Dorén; parallel dazu wurde auch Malen angeboten) und nahm an einem Ausflug nach Preveli (Kloster, Palmenstrand und Schlucht) und einer Foto-Exkursion teil (beide mit Matthias).Ergänzend dazu waren alle Gäste eingeladen, sich von Stephanie und Ludger einen Einblick in ihr Programm „body-voice-flow“ geben zu lassen, mit Katharina eine Stunde „fröhlich zu singen“ und von Willy in stark komprimierter Form (zu dem Thema hält er auch ein einwöchiges Seminar!) Informationen über verschiedenste Aspekte von Olivenöl zu erhalten.Abends wurden ebenfalls (über die beiden traditionellen gemeinsamen Essen zu Beginn und Ende der Urlaubswoche hinaus) weitere Aktivitäten für Interessierte organisiert: Für die eher wenigen Fußball-Fans Fahrten nach Plakias zum Ansehen der WM-Spiele, der Besuch des Live-Konzerts einer kretischen Gruppe in einer Taverne an der Souda-Bucht, eine Klangschalen-Meditation mit Katharina, eine Tanz-Performance von Stephanie und Ludger, und eine Vernissage, in der Willy seine neuesten Bilder unter dem Thema „An den Küsten des Lichts“ vorstellte, musikalisch umrahmt vom wunderschönen Gesang und Gitarrenspiel seiner Lebensgefährtin.Im Hotel Phoenix konnten wir dieses Jahr – bis auf eine Ausnahme - nicht mehr zu Abend essen, weil Niki, die Mutter des Hotelchefs Sifis, inzwischen im lange verdienten Ruhestand ist. Doch Takis, der Küchenchef des benachbarten Hotels Souda Mare, bot auch sehr wohlschmeckende landestypische Speisen an. Deswegen fanden die nicht auswärtigen Abendaktivitäten fast alle im Souda Mare statt.Der lustige Sifis tat mir schon manchmal leid, wenn er abends oft einsam in seinem Hotel bis elf Uhr die Wacht hielt.Trotz der interessanten und schönen Zusatzangebote waren für mich natürlich die Schluchten-Wanderungen das Wichtigste. Auf die hatte ich mich schließlich seit der Buchung im Februar gefreut und mich vor ihnen auch manchmal ein wenig gefürchtet.Zum einen hatte ich schon geahnt, dass die Wanderungen sehr früh starten würden, was für mich alte Nachteule hart werden würde. Aber ich habe es tatsächlich geschafft, jeden Morgen recht pünktlich (Abfahrt war meist um 6:30 oder 7:00 Uhr) zu erscheinen und an allen Wanderungen teilzunehmen.In diesem Zusammenhang ein herzliches Dankeschön an die stets fröhliche Danai, die uns jeden Tag eine halbe Stunde vor Abfahrt mit Kaffee, Saft, Sandwiches und Joghurt versorgte.Zum anderen hatte ich ja etwas Bedenken, ob meine Kondition reichen würde, um bei Aufstiegen über z. T. mehrere hundert Höhenmeter in der Gruppe mithalten zu können. Nun, da bin ich - vor allem in der Roúvas-Schlucht - schon ein paarmal ziemlich ins Schnaufen gekommen, doch Willy Dorn, den ich nach dieser Woche zu meinen Freunden zählen und deshalb Wassilis nennen zu dürfen glaube, und meine beiden lieben Wanderkameradinnen haben sich dann zurückgenommen oder mich das Tempo vorgeben lassen, so dass wir gemeinsam oben ankamen. Herzlichen Dank dafür Euch allen.Wassilis ermunterte uns manchmal, ein wenig unsere Grenzen zu erkunden - z. B. an ausgesetzten Stellen etwas weiter vorzutreten, als wir es wohl allein getan hätten, oder bei der Überwindung einer Steilstufe der Arádena-Schlucht mittels eines Seilstücks und über fest installierte Leitern -, aber immer mit großem Augenmaß, ohne Druck auszuüben und stets mit seiner helfenden Hand in beruhigender Nähe.Die ursprüngliche Routenplanung änderte Wassilis in zwei Punkten, aber nicht „par ordre de Mufti“, sondern in Absprache mit uns Teilnehmern und mit guten Argumenten:Die Samaria-Schlucht ist sicher aufgrund ihrer Länge und der zu bewältigenden Höhendifferenz eine besondere Herausforderung, doch wegen der Menschenmassen, die sie täglich begehen, kein ungetrübtes Vergnügen. Als Ersatz bot uns Wassilis die nahezu menschenleere und mit ihren hoch aufragenden Wänden ebenso beeindruckende Arádena-Schlucht hinunter zum Mármara Beach und weiter nach Loutró. Auch die erwähnten kleinen Kletterpartien waren für uns begeisternde, anhaltende Erlebnisse.Die Kallikratianó-Schlucht wiederum wäre neben der Arádena- und der Imbros-Schlucht die dritte Tour westlich von Plakias gewesen, und sie ist der nahe gelegenen Imbros-Schlucht landschaftlich recht ähnlich. Stattdessen führte uns Wassilis im Inselinneren von Argyroúpolis über Kato Póros in die Póros-Schlucht. Das begann wie eine normale Mittelgebirgswanderung, wurde am Rand des unteren Teils der Schlucht schon etwas abenteuerlich, als man durch das dichte Gestrüpp ahnen konnte, wie tief der Hang links des Weges abfiel, und erreichte den Höhepunkt an der Stelle, wo sich vom Boden der Schlucht aus gesehen deren obere Ränder fast zu berühren scheinen und sich daneben die Felswand wie der Chorraum einer gotischen Kathedrale aufwölbt.Für mich waren diese Routenänderungen eine große Bereicherung, nicht nur, weil ich die Samaria- und die Kallikratianó-Schlucht bereits in früheren Kreta-Urlauben durchwandert habe.Und selbst in der Kourtaliótiko-Schlucht bescherte Wassilis mir auf einem anderen als dem vor vier Jahren begangenen Weg interessante neue Ein- und Aussichten.Neben den Landschaftserlebnissen vermittelte Wassilis uns auch eine Fülle von Informationen, z. B. über Kräuter und Olivenöl sowie über die Insel und das oft nicht leichte Leben ihrer Bewohner. Wir besichtigten die Ausgrabungen der minoischen Stadt Phaistos, sahen die römischen Felsengräber bei Argyroúpolis und immer wieder beeindruckende Bäume wie die ca. 2000 Jahre alte riesige Platane nahe den Felsengräbern und jahrhundertealte, knorrige Olivenbäume.Zwecks Regulierung unseres Flüssigkeitshaushalts ließen wir die Ausflüge regelmäßig geruhsam in einer Taverne ausklingen, und der Humor kam bei alledem nicht zu kurz.Abends arbeitete Wassilis dann immer aktuelle Bilder vom Tag in den jeweiligen Tourenplan ein, und zum Abschied erhielt jede(r) TeilnehmerIn alle Routenbeschreibungen überreicht, eine wundervolle Erinnerung an eine rundum gelungene und empfehlenswerte Wanderwoche.So möchten wir dem gesamten kretakreativ-Team herzlich danken (und ich ganz besonders Wassilis) für diese erlebnisreiche, wunderschöne Woche, die unseren Alltag weit in den Hintergrund rückte.Harald Pfeiffer

    Balsam für die Seele

    Harald U.
    27.08.2009
    Himmlische Ruhe, ein schönes, kleines Hotel mit gutem Essen und Trinken, nicht weit weg davon eine wundervolle Badebucht mit kristallklarem Wasser vor „wanderbaren“ Bergen, vor allem aber das interessante, abwechslungsreiche Programm und die umfassende und herzliche Betreuung durch das kretakreativ-Team machten diese (leider nur eine) Woche für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis.Diese Herzlichkeit empfanden wir schon bei der Ankunft im Hotel Phoenix bei der Begrüßung durch Katherina von kretakreativ, den Hotelchef Josiphos (Sifi) und seine Mutter Niki, die Herrin der Küche. Es war gleich zu spüren, dass man willkommen ist, wie bei guten Freunden. Ich habe mich selten an einem neuen Urlaubsziel auf Anhieb so wohl gefühlt.„Urlaub – ankommen – entspannen ... auf keinen Fall Zwang“ steht im Katalog von kretakreativ: Das ist kein platter Werbespruch sondern gelebte Philosophie (was wir immer wieder erlebten).Entsprechend war der erste Tag noch fast ohne Programm und diente ganz der Entspannung. Gaby und ich verbrachten den Tag an der Souda-Bucht und genossen es, unter einem ausladenden Baum in Ruhe zu lesen und gelegentlich ein Nickerchen zu machen.Einziger, aber sehr nützlicher Programmpunkt des ersten Tages war der Begrüßungsabend, an dem wir bei einem (im Reisepreis enthaltenen) köstlichen kretischen Essen Helena und Matthias von kretakreativ sowie die anderen fünf Teilnehmer am „offenen Programm“ kennenlernten. Dabei wurde auch der mögliche Umfang des Wochenprogramms diskutiert und mit den Interessen der Teilnehmer abgeglichen. Heraus kam eine Mischung aus „Kreta kreativ und meditativ“ und „Kreta erleben“.Vier Tage der Woche begannen frühmorgens mit Yoga-Übungen, die allen Teilnehmern sehr gut gefielen, mir Nachteule allerdings einfach zu früh stattfanden. Wenn ich endlich wach bin und gut gefrühstückt habe, erhole ich mich seelisch am besten beim Wandern. Dazu gaben mir Helena, Matthias und Katherina gute Tipps, ohne mir gram zu sein, dass ich dafür das Bogenschießen sausen ließ, das zweimal unter Matthias’ Anleitung intensiv geübt wurde; Gaby war davon sehr angetan.Zweimal erhielten wir spätnachmittags auf dem „Baumplatz“ hinter dem Hotel durch den Tanzlehrer Takis eine Einführung in kretische Tänze. Das war zwar eine recht schweißtreibende Angelegenheit, die aber Gaby, mir und den anderen Teilnehmern, viel Spaß machte.Eine Halbtagesfahrt durch das bergige Hinterland der Südküste vermittelte einen guten Eindruck von der landschaftlichen Vielfalt und von verlassenen, verfallenden Dörfern ebenso wie von Orten, in denen die Menschen noch weitgehend unbehelligt vom Tourismus leben. (Diese Fahrt ist im etwas teureren Programm „Kreta erleben“ enthalten; wir „Kreativen und Meditativen“ zahlten dafür einen kleinen Aufpreis.)Beim Ausflug zu den Preveli-Klöstern (Kato und Piso Moni Preveli) informierte uns Matthias lebhaft und ausführlich über ihre Geschichte und ihre Bedeutung im Widerstand der Kreter gegen türkische und deutsche Besatzer der Insel im Lauf der letzten Jahrhunderte.Am Fuß des Berges, auf dem Piso Moni Preveli liegt, mündet der auf seinem letzten Abschnitt von einem bezaubernden Palmenwald gesäumte Megalo Potamos (Großer Fluss) an einem kleinen, feinsandigen Strand ins Meer. Leider ist die Idylle durch touristische Erschließung etwas gestört.Ziel einer Wanderung auf meist sanft ansteigenden Feldwegen mit dem Wanderführer Giorgos war das Dorf Asomatos mit dem Museum PapaGeorgoulakeion. Dort hat der frühere Pope des Dorfes über Jahrzehnte hinweg alle möglichen Gegenstände und Dokumente gesammelt, von denen er dachte, dass sie einmal von irgendeinem historischen Interesse sein könnten. Erschien uns die Sammlung anfangs recht skurril, waren wir doch am Ende ziemlich beeindruckt.Ein besonderes, ursprünglich gar nicht geplantes Erlebnis war der Abend, an dem uns Matthias sehr launig und mit vielen Hintergrundinformationen kretische Mythen erzählte.Ansonsten saßen wir abends, nachdem uns Niki mit Fisch oder Fleisch und frischem Gemüse, Salat und Kräutern aus dem eigenen Garten verwöhnt hatte, meist lange auf der Terrasse des Phoenix und unterhielten uns angeregt mit den anderen Teilnehmern des „offenen Programms“, oft auch mit Katherina, Helena, Matthias und (auf englisch) mit Sifi, der immer zu einem Scherz aufgelegt war. Der Hauswein schmeckte prima, war sehr bekömmlich und, wie auch die Abendessen, durchaus preiswert.Am letzten Abend bei einem (ebenfalls im Reisepreis enthaltenen) gemeinsamen Abschlussessen waren wir uns alle einig, dass die Woche viel zu schnell vergangen war.Abschließend soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch organisatorisch alles bestens lief, von unserer (ziemlich späten) Buchung und der ausführlichen, schnellen und herzlichen Betreuung durch ReNatour über den Transfer vom Flughafen Heraklion zum Hotel und zurück bis zum Programm vor Ort. Also ein rundum gelungener Urlaub und Balsam für die Seele.
    Presseberichte