Abschied und Neubeginn

12.04.2016
Ramona eröffnet eine Bioladen in Augsburg
inmitten eines Fenchelfeldes (Bio!)

Mitarbeiterin Ramona auf neuen Wegen

Ramona war drei Jahre in unserer Zentrale eine liebe Kollegin und wertvolle Mitarbeiterin. Jetzt verlässt sie uns, um eine neue Zukunft zu starten. Sie eröffnet in Augsburg einen Bioladen. Wir schauen mit Ramona gemeinsam zurück und vor:

Du schaust auf drei Jahre Arbeit bei ReNatour zurück. Was ist dein Fazit?
Ich blicke auf eine harmonische und sinnerfüllte Zeit zurück, voller wunderbarer Begegnungen und lehrreicher Erfahrungen. Hinter meiner Arbeit steckt mein persönlicher Wunsch, etwas zu verändern, meinen Teil zur Förderung alternativer Lebensstile beizutragen.

Meine Ideale finden sich in der Philosophie des kleinen Reiseveranstalters wieder, so dass ich gerne Mitarbeiter der „ReNatour“ war. Als Familie kann man das kleine und zugleich großartige Unternehmen bezeichnen, weil die Beziehungen mit den Kollegen offenherzig und harmonisch waren und Roland und Sybille nicht die Chefs im autoritären Sinne sind, sondern jedem Einzelnen die nötige Freiheit gewähren und Vertrauen schenken. So war eine sehr selbstständige Arbeitsweise möglich.

ReNatour: Gab es besonders schöne, lustige und/oder gruselige Begegnungen? Bitte ehrliche Antwort ; )!

Oh, da gab es viele. Ich möchte bei den schönen Begegnungen gar nicht einzelne aufzählen, weil ich dann den anderen weniger Wert beimessen würde. Wobei eine kleine Begegnung, die sich kürzlich erst ereignete, möchte ich schon erwähnen: Ein kleiner Junge (3 Jahre) wollte unbedingt auch mit mir sprechen, als ich mit seiner Mama bzgl. ihrer Urlaubspläne telefonierte. Als der Kleine am Apparat war, fragte er mich langsam und sehr bemüht, jede einzelne Silbe gut zu betonen: „Frau Dorner, gibt es da auch Kraken?“ Wenn Kinder so miteinbezogen werden, finde ich das schön.

Eine beinah unheimliche Begegnung hatte ich auf Korfu im Honigtal, als sich mir plötzlich ein altbekanntes Gesicht zeigte. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine damalige Bekannte aus Hamburg handelte, die ich Jahre zuvor in einem Glasschliffkurs im heimatlichen Bayerischen Wald kennenlernte. Wir wollten damals eigentlich in Kontakt bleiben, verloren uns aber leider aus den Augen, und trafen uns schlussendlich im Honigtal „zufällig“ wieder. Sie wusste ja nicht mal, dass ich für ReNatour arbeite, geschweige denn, dass ich gerade da bin. Ja, das war fast gruselig, aber am Ende doch wunderschön.

ReNatour: Wohin führt dich dein beruflicher Weg?

In Augsburg eröffne ich einen kleinen, ökologischen Laden. Im Mittelpunkt des Konzepts stehen unverpackte, biologische Produkte, um der Umweltverschmutzung und Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken. Wer mehr erfahren möchte, kann mich gerne auf www.rutanatur.de besuchen.

ReNatour: Du hast sicher auch die eine oder andere Reise mit ReNatour unternommen. Welche hat dir besonders gut gefallen?
Die Reise nach Bornholm mit meiner Freundin aus Greifswald. Vor der Reise hat sie bei uns Praktikum gemacht und war zugleich meine Mitbewohnerin. In den ersten Tagen waren wir als Couchsurfer und Tramper unterwegs, bis wir dann unser Ziel, den Hof von Friedhelm, erreicht haben, um dort noch einige schöne Tage zu verbringen. Der ganze Urlaub war sehr stimmig. Die Insel bietet alles, was ich gerne mag: Wälder, viele Möglichkeiten zum Radfahren, herzliche Menschen, Mandelbäume, Glashütten und eine erträgliche Wärme. Obendrein ist Bornholm die erste Fair-Trade-Insel Skandinaviens. Auf Friedhelms Hof konnten wir entspannen, waren oft in netter und lustiger Gesellschaft und ließen uns auch von der leckeren Küche verwöhnen.

Vielen Dank Ramona für die tolle Zusammenarbeit. Wir wünschen dir für deine Zukunft das Beste. Wenn wir in Augsburg sind, führt unser Weg ganz bestimmt ins RutaNatur. 

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