10 Tipps für Eltern, die mit Kindern in den Urlaub fliegen

08.10.2018
Fliegen mit Kindern: Da ist Diplomatie gefordert

Fliegen mit Kindern ist eine aufregende Sache – vor allem, wenn es das erste Mal ist!  Hier zehn persönliche Tipps von unserer Mitarbeiterin Simone Pavel, selbst Mama eines 5-jährigen Sohnes, der in diesem Jahr zum ersten Mal ein Flugzeug bestieg.

„Mama, ich will meine Malsachen, meine Kuscheltiere, meine Sandspielsachen, meinen Schwimmring, meinen CD-Player und gaaaaaanz viele CD‘s, meine Drache-Kokosnuss-Bücher, meine Kinder-Registrierkasse, meine Flöte, meine Mitnehm-Spiele und meine Knetsachen in den Urlaub mitnehmen!“ Sprach’s und füllte seinen kleinen Kinderkoffer randvoll und noch höher.

Da musste Pionierarbeit geleistet werden…DRINGEND!

Tipp 1: Sind die Erwachsenen entspannt, sind es die Kinder auch. Also liebe „Große“: nicht hektiken, den Kindern alles rund um den Flughafen und den Flieger erklären, auch wenn es dann die 399ste Frage ist. Genug Zeit einplanen für den Weg zum Flughafen, das Parken, das Einchecken, die Zollkontrolle…

Tipp 2: Auf die Freigepäckmenge achten. Manche Fluggesellschaften bieten 15 kg, 20 kg, manche auch 23 kg Freigepäck. Bei manchen Fluggesellschaften muss man für Gepäckstücke ein nicht ganz unrühmliches Sümmchen berappen. Ein Blick auf Ticket oder Buchungsbestätigung genügt oft. Dann darf auch mal ein Koffer Spielzeug mit ;O).

Tipp 3: Spielsachen in den Flieger mitnehmen? Unbedingt erlaubt, jedoch dürfen es keine scharfen oder spitzen Gegenstände sein oder irgendwas mit Flüssigkeiten… Als kleine Überraschung verteilen einige Fluggesellschaften sogar „Beschäftigerle“ – meistens Malsachen – im Flieger.

Tipp 4: die Zeit verfliegt beim Lauschen eines Hörspiels –  mit dem MP3-Player/Handy etc…. Die Lautstärke des Gerätes sollte jedoch relativ laut regelbar sein, um das Fluggeräusch zu überdecken.

Tipp 5: „Mama, ich will am Fenster sitzen!“ Babys/Kleinkinder unter 2 Jahren sitzen auf dem Schoß von Mami oder Papi. Ab 2 Jahren bekommen Kinder einen eigenen Sitzplatz – natürlich auch gerne am Fenster…

Tipp 6: „Igitt, Mama, was ist das für ein labbriges Sandwich? Das mag ich nicht!“ Meine Erfahrung: immer genug zu Essen mitnehmen! Man weiß nie, ob nicht Wartezeiten entstehen bei Verspätungen, auf Umsteigerflügen… Auch im Flieger darf man Selbstmitgebrachtes verzehren, das erspart oft Diskussionen mit dem Zwerg und es ist ein bisschen wie zuhause sein. Außerdem verträgt man das gewohnte Essen oft besser. Sogar Babygläschen darf man mitnehmen. Die Stewardessen erwärmen diese dann in der bordeigenen Mikrowelle. VERBOTEN sind Flüssigkeiten aller Art. Aber Getränke kriegt man eh an Bord – oft kostenfrei.

Tipp 7: Medikamente von zuhause mitnehmen! In genügender Menge! Am besten im Handgepäck verstauen, das darf man nämlich mit Medikamenten – auch flüssigen.

Tipp 8: Wechselklamotten im Handgepäck dabei haben! Der Koffer kam nicht mit an? Macht nix: Im Handgepäck hat man dann Kleidung etc. für den nächsten Tag dabei. Schwimmsachen sind auch sinnvoll, denn ohne Badehose + Schwimmflügel ist Plantschen doof.

Tipp 9: Naschen erlaubt! Für den Druckausgleich an Bord eignen sich leckere Kaugummis – für die größeren Kinder – oder Lutschbonbons oder einfach ein Schluck Wasser/Tee – für die kleineren. Und die Zwerge freut’s, wenn Mama es sogar noch unterstützt – ausnahmsweise!

Tipp 10: Ankommen lassen! Fremdes Land, fremde Sitten, anderes Klima; Kinder sind empfindlich. Am besten den ersten und zweiten Urlaubstag langsam angehen lassen, nix planen, die Umgebung erkunden. Die Kinder mal das Tagesprogramm bestimmen lassen. Das ist Urlaub!

 

Viel Spaß beim Reisen mit Kindern!

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