Nachhaltiger Tourismus
Unterwegs sein und der Umwelt so wenig wie möglich schaden. Leider ist es alles andere als einfach zu erkennen, ob ein geplanter Urlaub den Ansprüchen an nachhaltiges Reisen genügt. Die Umweltbelastung durch die Anreise, nicht selten der „Löwenanteil“ der Umweltauswirkungen, ist dabei noch relativ leicht zu ermitteln. Aber wie sollen Sie als Gast bewerten, ob am Urlaubsort selbst sozial- und umweltverträglich gehandelt wird?
Um dies für Sie transparent zu machen, führen wir alle zwei Jahre einen aufwändigen CSR-Management-Prozess durch. CSR (Corporate Social Responsibilty) steht für gesellschaftlich verantwortungsvolles Wirtschaften. Von der Anreise über regionale Wertschöpfung bis zum Papierverbrauch im Büro werden alle Bereiche unserer Arbeit anhand von sozialen und ökologischen Kriterien unter die Lupe genommen und ein Nachhaltigkeitsbericht erstellt. Das unabhängige Fachgremium „TourCert“ prüft die Einhaltung der strengen Auflagen und vergibt bei Erfolg ein Zertifikat. Die von uns erreichten überdurchschnittlichen Werte, z.B. hinsichtlich der lokalen Wertschöpfung und CO2-Emissionen, zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir freuen uns zu den ersten Unternehmen weltweit zu gehören, die mit dem CSR-Qualitäts-Siegel für nachhaltig wirtschaftende Tourismusunternehmen ausgezeichnet wurden.
Klimaneutral?

Die Verkehrsmittel unterscheiden sich ganz wesentlich in der Menge an Treibhausgasen (THG), die pro Person für die Anreise, hier z.B. von Frankfurt nach Neapel, produziert werden.
Klimaneutralität ist ein heikles Thema. Ein „Wiedergutmachen“ eines Umweltschadens gibt es nicht. An erster Stelle muss die Vermeidung von „unnötigen“ Emissionen stehen.
Doch wann sind diese vermeidbar? Letztlich entscheidet jeder selbst, welchen Kühlschrank, welches Auto, welche Reise er für vertretbar hält. Unsere Faustformel fürs Reisen: Je weiter weg, desto länger bleiben. Machen Sie lieber zwei Wochen Urlaub (oder länger) als zweimal eine Woche. Sie erholen sich besser und Sie ersparen der Umwelt eine komplette Urlaubsanreise. Aus gutem Grund bieten wir mit ReNatour seit unserer Firmengründung 1994 den Schwerpunkt Urlaub in Europa und damit Urlaub vor der Haustür an. Oder wußten Sie, dass die Anreise in der Regel über 90% der Umweltbelastung einer Urlaubsreise ausmacht und dass die Wahl des jeweiligen Verkehrsmittels ganz wesentlich die Menge der produzierten Treibhausgase beeinflusst (siehe Grafik)? Unser Ziel ist es, dies jeder/m Reisenden bewußt zu machen.
Der ReNatour-Nachhaltigkeitsbericht
Download: ReNatour-Nachhaltigkeitsbericht
Das ReNatour-Leitbild
Download: ReNatour-Leitbild
Wir engagieren uns: forum anders reisen
Wir sind Gründungsmitglied des forum anders reisen, eines Verbandes, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine nachhaltige Tourismusentwicklung zu fördern. Wir erfüllen den strengen Kriterienkatalog für ein umweltfreundliches - und sozialverantwortliches Reisen und wollen gemeinsam mit anderen kleinen Reiseveranstaltern die politischen Rahmenbedingungen für einen solchen Tourismus verbessern.
Machen Sie mit!
Manchmal gibt es einfach keine realistische Alternative zum Flug. Für diesen Fall empfehlen wir Ihnen die Aktion atmosfair, die wir als Mitglied im „forum anders reisen“ gemeinsam mit Germanwatch und mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums entwickelt haben. Dabei zahlt der Flugreisende freiwillig für die von ihm verursachten Treibhausgase.
Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort die Menge klimaschädlicher Treibhausgase einzusparen, die beim Flug entstehen. Finanziert werden Projekte in Entwicklungsländern. Ihr Geld trägt dazu bei, diese Projekte zu ermöglichen. Näheres dazu erfahren Sie unter www.atmosfair.de.
Übrigens: Zubringerflüge gibt es bei ReNatour nicht. Gerade Start und Landung verursachen die meisten Emissionen. Die Bahn bringt Sie schnell und bequem zum Flughafen.

