Lesen Sie die ReNatour-Reiseberichte! Erfahren Sie, wie unseren Kunden der Familienurlaub, Wanderurlaub, das Ferienhaus oder der Wellnessurlaub gefallen haben.
0,0 Sebastian B. | 28.10.2018
Wir haben einen zweiwöchingen Aufenthalt mit Halbpension für uns und unsere 3 Kinder gebucht. Die Küstenlandschaft und das Gelände des Agriturismo haben uns sehr gefallen: die wilden schönen Berge, die herrlichen Olivenbäume mit ihren vielen Höhlen. Diese bieten sicherlich zahlreichen Vögeln einen guten Lebensraum. Überall tummeln sich Eidechsen.

Bei der Begrüßung frage ich den Eigentümer nach dem Wiedehopf, den ich gerne einmal in freier Wildbahn sehen würde. Seine Rückfrage "Sind Sie Jäger? Ich bin selber Jäger!" bringt mich ein wenig aus dme Konzept. Nein, ich möchte Vögel nur mit dem Fernglas anschauen. Man zeigt uns die Wohnung ("La Quercia"): eigentlich ganz schön, aber eine Dachwohnung mit niedriger schräger Decke. Es gibt nur Dachfenster und keine Terasse, dadurch wirkt sie beengt und lässt kein richtiges Wohlgefühl aufkommen. Der Pool ist sehr schön und man hört hier und da den Grünspecht rufen. Manchmal ist es hier nachts so wunderbar ruhig. In den meisten Nächten allerdings kläffen und jaulen die Hunde vom Nachbarhaus. Morgens wecken uns Schüsse, scheins nicht weit vom Haus entfernt. Hier wird viel gejagt. Am ersten Abend sind wir angetan vom Essen: Es gibt Wurst, Tomaten und Spinat von der Farm, dazu ein ungewürzter Ziegenfrischkäse, viel Fleisch, Nudeln, Pommes frites und als Nachtisch Kuchen und Tiramisu. Für Vegetarier und Veganer (unsere Kinder) nicht so ganz das richtige. Das Frühstück besteht überwiegend aus Brot, den Tomaten, dem Ziegenkäse und vielen Kuchen. Letztere sind wirklich sehr gut. Die Freude trübt sich, als wir in den nächsten Tagen feststellen müssen, dass es kaum Variationen dieser Speisekarte gibt. Bei den Nudelgerichten wird etwas variiert: mal mit Pesto, mal mit Paprika und Wurst, mal mit Zucchiniblüten und Ziegenfrischkäse. Bei den Haupspeisen wird nur ein vegetarisches Angebot täglich variiert um sich einige Tage später dann wieder auf der Speisekarte zu finden. Die hier angebotene Cilentoküche zeichnet sich offenbar durch konsequente Verwendung der hofeigenen Zutaten, große Portionen und die sparsame Verwendung von Aromen aus (selten Kräuter, keine Zitrusaromen). Die Suppen sind immer fast ungewürzte Eintöpfe aus Linsen, Kichererbsen, Bohnen.

Kurz gesagt: nach einigen Tagen macht das Essen nicht mehr so viel Freude und man kann auch nicht so viel Kuchen essen. Unseren Bitten, die Küche etwas mehr zu variieren wurde mit Unverständnis begegnet. Das sei nicht die Philosophie des Hauses. Nach 9 Tagen kommen uns ReNatour und der Hof entgegen und entlassen uns aus der Halbpension. Am letzen Morgen liegen wir um 6:00 h wach und hören den Schüssen zu. Wir erinnern uns an den Wiedehopf und alle anderen Vögel und denken nur: Bitte nicht!

Kommentar von ReNatour: Der Besitzer des Agriturismo ist ein vom Nationalpark autorisierter Wildscheinjäger (wild boar hunter) und kein Vogeljäger (bird hunter). In der Nähe des Agriturismo wird zu keiner Zeit gejagt! Essen ist Geschmackssache. Aber gerade zur Küche dieses Agriturismo erhalten wir viel Lob. Die traditionelle cilentanische Küche wird von den meisten Gästen sehr geschätzt. Die verwendeten Produkte sind saisonal, vom Hof bzw. bio-zertifiziert. Zum Frühstück gibt es täglich auch Obst der Saison, Marmeladen, Honig, Omelette, gekochte Eier. Wir bedauern, dass Ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Bio-Agriturismo im Cilento - Süditalien

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