{"id":2349,"date":"2020-01-09T22:34:48","date_gmt":"2020-01-09T22:34:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/?p=2349"},"modified":"2020-01-09T22:34:48","modified_gmt":"2020-01-09T22:34:48","slug":"auf-dem-land-und-wasserweg-nach-korfu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/auf-dem-land-und-wasserweg-nach-korfu\/","title":{"rendered":"Auf dem Land- und Wasserweg nach Korfu &#8211; ein Erfahrungsbericht"},"content":{"rendered":"<p>Sybille Streicher (51), verheiratet, 3 erwachsene Kinder, Mitgr\u00fcnderin von ReNatour, reist von N\u00fcrnberg mit dem Zug und der F\u00e4hre nach Korfu, um dort an der \u201eReise zur Olivenernte nach Korfu\u201c teilzunehmen:<\/p>\n<!-- \/wp:post-content -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Um von meiner Heimatstadt N\u00fcrnberg nach Korfu und zur\u00fcck zu kommen, w\u00e4hle ich ganz bewusst die erdgebundene Anreise, was mit insgesamt drei bis vier zus\u00e4tzlichen Tagen und vielen weiteren Eindr\u00fccken verbunden sein wird. Ich denke, dar\u00fcber gibt es keinen Zweifel: Mit dem Flugzeug geht es auf dieser Strecke schneller und billiger.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Ohne Flugzeug nach Korfu reisen<\/h2>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Als wir vor 25 Jahren ReNatour gr\u00fcndeten, war das Interesse unserer G\u00e4ste an \u201eMit-Bahn-und-F\u00e4hre-nach-Korfu-fahren\u201c gr\u00f6\u00dfer als heute. Warum das so ist, wei\u00df ich nicht mit Sicherheit. Vielleicht liegt es daran, dass wir vor 25 Jahren, als Pionier f\u00fcr umwelt- und sozialvertr\u00e4gliches Reisen, anfangs den deutlich kleineren Kreis von naturverbundenen und nachhaltig denkenden Urlaubern, den \u201eharten Kern\u201c, ansprachen oder daran, dass Fl\u00fcge teurer waren. Oder suchten mehr Menschen, oft Familien, das \u201eAbenteuer\u201c der Anreise mit Bahn und F\u00e4hre als Teil des Urlaubserlebnisses?<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Im Gegensatz dazu scheinen in den letzten Jahren oft andere Gr\u00fcnde vorrangig die Entscheidung f\u00fcr den Flug zu bestimmen: G\u00fcnstige Flugpreise, schneller vor Ort sein, weniger Urlaubstage nehmen, \u00f6fters pro Jahr verreisen, einfacher mit Kindern zu bewerkstelligen\u2026<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3>Aber ist das wirklich so?<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Es ist mir ein gro\u00dfes Anliegen, die erdgebundene Anreise auf die beliebte Urlaubsinsel Korfu auf Machbarkeit, Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit und als Teil des Urlaubs zu erfahren und dar\u00fcber zu berichten. Ich bin jetzt 51 Jahre alt, ich reise allein mit dem Zug ca. 1600km von N\u00fcrnberg \u00fcber M\u00fcnchen und Bologna nach Brindisi. Von dort geht die F\u00e4hre \u00fcber Nacht nach Igoumenitsa und dann noch eine kurzes F\u00e4hrst\u00fcck r\u00fcber nach Lefkimmi bzw. Kerkyra, wo ich abgeholt werde.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2>Ein Beispiel: Meine ganz pers\u00f6nliche Anreise nach Korfu<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Meine Planung<\/strong>: Ich fahre an einem Donnerstag Mitte Oktober um 8:12 Uhr von N\u00fcrnberg Hbf. nach M\u00fcnchen, wo ich f\u00fcr den Umstieg aufs Nachbargleis 17 Minuten Zeit habe. Mit einer direkten Verbindung und reserviertem Sitzplatz erreiche ich Bologna um 16:19 Uhr. Die Stadt m\u00f6chte ich ein wenig ansehen und habe daf\u00fcr im Vorfeld einen pers\u00f6nlichen Guide f\u00fcr 3 Stunden (75 Euro) gebucht. F\u00fcr die \u00dcbernachtung habe ich ein B&amp;B in der N\u00e4he des Bahnhofs gebucht und fahre am n\u00e4chsten Tag, Freitag, um 11:45 weiter nach Brindisi, Ankunft 18:21 Uhr. Mit dem Taxi zum F\u00e4hrhafen und um 20 Uhr geht es dann auf die F\u00e4hre, die um 21 Uhr abf\u00e4hrt. In meinem Fall mit \u201eGrimaldi Lines\u201c erreiche ich am n\u00e4chsten Morgen um 5:30 Uhr Igoumenitsa. Ich habe f\u00fcr diese Nacht eine geteilte 4-Bett Kabine mit anderen Frauen gebucht. Zu der sp\u00e4ten Jahreszeit kann es aber durchaus m\u00f6glich sein, dass die Kabine nicht voll belegt ist. In Korfu-Stadt werde ich mit dem Auto abgeholt und erreiche meine Unterkunft in einer knappen Stunde.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3>Die Durchf\u00fchrung:<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3>Donnerstag<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Verbindungen von N\u00fcrnberg nach M\u00fcnchen und weiter nach Bologna klappen problemlos. Alle Z\u00fcge sind p\u00fcnktlich. Allerdings sind die Bahnsteige in M\u00fcnchen lang und ich beeile mich.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Zwei Damen, mit denen ich ins Gespr\u00e4ch komme, erz\u00e4hlen mir, dass sie immer schon mit der Bahn verreisen und dass es mehr solche Urlaubsangebote geben sollte. Wie in all diesen Gespr\u00e4chen, fallen alle \u201cf\u00fcr und wider Bahn\/Flug\u201d- Argumente und es bleibt die (bekannte) Erkenntnis, dass das eigentliche Reisen eben auch die bewusste, langsame Anreise ist.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Auf der H\u00f6he von Kufstein gibt\u2019s ein entspanntes M\u00fcsli-Fr\u00fchst\u00fcck, das ich von zu Hause mitgenommen habe. Ich bin jetzt alleine im Abteil. Die Strecke f\u00fchrt u.a. \u00fcber Innsbruck, Brenner, Bozen, Rovereto und Verona nach Bologna. Die Sonne scheint und ich kann mich gar nicht an den Bergen und dem satten Gr\u00fcn im Trentino satt sehen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Am Brenner m\u00fcssen wir eine Stunde warten, da das italienische Personal, das den Zug \u00fcbernehmen soll, selber in ihrem Zug Versp\u00e4tung hat. Wir werden per Lautsprecherdurchsage auf die Formalit\u00e4ten bez\u00fcglich Ticketg\u00fcltigkeit, Anschl\u00fcsse etc. hingewiesen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Meine Entscheidung im Vorfeld, den Abend in Bologna zu verbringen, war richtig und die eine Stunde Versp\u00e4tung nehme ich hin. Meine online gebuchte Stadtf\u00fchrung werde ich trotzdem p\u00fcnktlich erreichen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Stadtf\u00fchrung war perfekt f\u00fcr meinen kurzen Aufenthalt. Es war (k)eine professionelle F\u00fchrung; es wurde als Spaziergang mit einem Einheimischen angeboten (3 Stunden f\u00fcr 75 Euro). Ich wurde bei meiner Unterkunft abgeholt vom 27 j\u00e4hrigen Will, Stra\u00dfenmusiker, Produzent, ein aufgeschlossener und freundlicher Typ, der mit ganz viel Spa\u00df und Einsatz in z\u00fcgigem Lauftempo mir wirklich viel von \u201eseiner\u201c Stadt zeigte und spannende Geschichten zum Besten und mir das Gef\u00fchl gab, die Stadt wirklich ein bisschen kennen zu lernen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Meine Unterkunft ist ganz ruhig gelegen, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Mit einem Fr\u00fchst\u00fccksbon kann ich aus 2 Caf\u00e9s ausw\u00e4hlen und bekomme einen Cappuccino und 2 Croissants. Perfekt. Ich habe noch 2 Stunden Zeit, bis ich auschecken muss, also lasse ich mein Gep\u00e4ck im Zimmer und gehe, vorbei am gro\u00dfen Wochenmarkt, noch einmal in die Stadt. \u00a0Vor allem die Basilika San Petronin kann ich heute fr\u00fch auch innen besichtigen. Kostenlos.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Bologna habe ich, auch in nur wenigen Stunden, als quirlige, interessante und absolut sehenswerte Stadt wahrgenommen. Caf\u00e9s gibt es an jeder Ecke.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3>Freitag<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Mein Zug nach Brindisi geht um 11:45 p\u00fcnktlich und kommt auch p\u00fcnktlich an. Die Fahrt ist sehr angenehm und auff\u00e4llig ruhig, obwohl der Zug augenscheinlich zun\u00e4chst voll besetzt ist. Ich sitze auf der \u201cMeer-Seite\u201d, schaue und lasse meine Gedanken schweifen, lese, h\u00f6re Musik, trinke einen Cappuccino im Bistrowagen und schwupps, bin ich in Brindisi.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Hier stehen Taxis vor dem Bahnhof und der Festpreis von 20 Euro kommt mir zun\u00e4chst viel vor, dann aber angesichts der abgelegenen 4-5km langen Strecke, der sp\u00e4ten Uhrzeit mit immer mal streunenden Hunden in Hafenn\u00e4he (Aussage des Taxifahrers), doch eine gute Investition.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Beim Grimaldi-Ticketshop tausche ich meine Best\u00e4tigung von zuhause gegen ein Ticket ein. Der Weg zur F\u00e4hre ist jetzt, fast Ende Oktober, ungewohnt leer und einsam. Keine weiteren Fu\u00dfg\u00e4nger sind zu sehen, daf\u00fcr aber etliche LKW-Fahrer, die in ihren Autos warten. Also laufe ich, wie mir gesagt wurde, immer den markierten Fu\u00dfwegen entlang und gehe an Bord.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Meine gebuchte Kabine belege ich tats\u00e4chlich alleine; das ist der sp\u00e4ten Jahreszeit geschuldet und passiert in der Hauptsaison kaum. Ganz ehrlich, es h\u00e4tte mir etwas besser gefallen den Abend und die Nacht an Bord mit Familie oder Freunden zu verbringen als alleine. Aber das Beobachten der Karten spielenden, lachenden und diskutierenden griechischen und italienischen LKW-Fahrer, die sich offensichtlich schon von anderen \u00dcberfahrten kennen, war irgendwie auch nett, zu sehen. Also trank ich ein Glas Wein, a\u00df einen griechischen Salat (gut!) und ging fr\u00fch in meine Kabine.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Im \u00dcbrigen war auch die Deckpassage mit den sogenannten Pullmann-Sitzen bis auf ein, zwei Leute leer. Mit etwas Flexibilit\u00e4t h\u00e4tte man da zu dieser Zeit auch ganz gut und billig ruhen k\u00f6nnen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Anmerkung: Immer wieder ist es notwendig, ein paar Treppenstufen oder auch ganze Treppen zu laufen (B&amp;B, Bahnhof, F\u00e4hre). Unhandliche Taschen sind da ungeeignet. Auch das sch\u00f6ne Pflaster in der sehenswerten Altstadt von Bologna ist mit einem schlechten Rollenkoffer beschwerlich. Das sollte bei der Auswahl des Gep\u00e4cks ber\u00fccksichtigt werden bzw. im Vorfeld \u00fcberlegt werden, wo das Gep\u00e4ck geschickt und sicher untergestellt werden kann. Ich habe zwar sehr \u201ckompakt\u201d gepackt, aber mein Koffer war mir eigentlich zu schwer. Die Gep\u00e4ckabteile in den Z\u00fcgen sind gut und das Personal auf allen Z\u00fcgen sehr hilfsbereit.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3>Samstag<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Ich habe sehr gut geschlafen. Die Fahrt war ruhig. Fr\u00fch, in meinem Fall um 4:30 Uhr (was gestern noch 3:30 gewesen w\u00e4re ;-)), werde ich mit einer scheppernden Lautsprecherstimme geweckt bzw. darauf hingewiesen, dass man rechtzeitig vor Ankunft in Igoumenitsa die Zimmer verlassen muss. Nur wenig sp\u00e4ter stehe ich in der Schlange am Kiosk, um einen \u201cCappu\u201d zu bestellen. Und der ist echt super, zum Gl\u00fcck!<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Mit dem Kaffee in der Hand gehe ich in den Au\u00dfenbereich. Es ist zu dunkel um diese Zeit, um Fotos zu machen, aber das Gef\u00fchl von \u201cwow, ich bin weit weg von zu Hause\u201d ist sofort da.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Um 5:30 legt die F\u00e4hre in Igoumenitsa an und ich laufe z\u00fcgig mit einem Ortskundigen mit, der mir zeigt, wie ich am schnellsten zur Korfu-F\u00e4hre komme. Nun ist der Weg vom Anlegehafen der Grimaldi-Lines quasi direkt neben der Korfu-F\u00e4hre, aber wegen des Verlassens des Internationalen Hafens durch eine Absperrung getrennt und es gibt nur einen umst\u00e4ndlichen Weg ca. 1-2km um ein gro\u00dfes Geb\u00e4ude herum und zur\u00fcck, was zur Folge hat, dass wir erst die n\u00e4chste Korfu-F\u00e4hre erwischen und die Wartezeit von 2 Stunden im Hafenbereich morgens um 6 sich etwas hin zieht. Die \u00dcberfahrt nach Korfu ist klasse. Sonnenaufgang, guter Kaffee, saubere Toiletten und dieses Hochgef\u00fchl, dass sich in mir meldet, dass ich im Gro\u00dfen und Ganzen eine wirklich sch\u00f6ne und funktionierende Anreise auf dem Landweg habe, Bedenken \u00fcberwunden und nette Begegnungen gemacht habe.\u00a0<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Nach meiner Ankunft in Korfu-Stadt, werde ich von ReNatour Mitarbeiter Aias abgeholt, der sowieso auf dem Weg aus dem Norden ist. \u00dcblicherweise findet die Abholung mit dem Taxi statt. \u00dcbrigens habe ich gelernt, dass alles n\u00f6rdlich von Korfu Stadt \u201cder Norden\u201d und s\u00fcdlich \u201cder S\u00fcden\u201d ist. Aias \u00fcberrascht mich mit einer leckeren Spinattasche, was nach der F\u00e4hrfahrt und Wartezeit am Morgen gut tut.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Mein Weg geht in die Villa KaliMeera, wo ich vom Team begr\u00fc\u00dft werde, bevor ich zu meinem Zimmer gebracht werde. Ich kenne die Anlage ja gut und bin trotzdem jedes Mal begeistert. Der Blick aufs Meer ist ergreifend und die Ruhe, die die Umgebung ausstrahlt, ph\u00e4nomenal. Ankommen, Auspacken und Wohlf\u00fchlen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":3} -->\n<h3>Zur R\u00fcckreise\/Nachtrag:<\/h3>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die R\u00fcckreise zur\u00fcck nach N\u00fcrnberg machte ich zusammen mit meinem Mann und meinem Sohn, die ich auf Korfu traf.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Mit unserem Mietwagen fuhren wir am fr\u00fchen Nachmittag mit dem Auto von unserer Unterkunft nach Korfu-Stadt und mit der F\u00e4hre (Ticket vor Ort am Ticketh\u00e4uschen) in ca 1 \u00be Std. nach Igoumenitsa. Die Altstadt von Igoumenitsa ist wirklich nett und wir fanden ein gem\u00fctliches Lokal, um ein letztes Mal typisch griechisch Abend zu essen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Mit einem Taxi, das wir per Handzeichen anhielten, fuhren wir ein kurzes St\u00fcck zum F\u00e4hrhafen. Zu dritt hatten wir f\u00fcr die kommende Nacht eine Innenkabine gebucht. Wir waren alle m\u00fcde und die Nacht auf See zwischen Igoumenitsa und Ancona war ruhig und erholsam. Nach ca. 15 Stunden erreichten wir Ancona. Die ca. 2km durch die wirklich h\u00fcbsche Altstadt sind wir mit unserem Gep\u00e4ck gelaufen; es gibt aber auch \u00f6ffentliche Busse oder Taxis. In der N\u00e4he des Bahnhofs gibt es viele kleinere Restaurants\/Kneipen und wir befriedigten unsere Lust auf Pizza und Pasta direkt gegen\u00fcber vom Haupteingang des Bahnhofs bei einen guten Italiener.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die Zugfahrt von Ancona nach M\u00fcnchen war weniger erholsam. Wir verbrachten die Nacht sitzend zu f\u00fcnft im Abteil und es war nur gelegentlich m\u00f6glich, zu schlafen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Das war uns bei der Planung bewusst und wir haben es zugunsten einer schnelleren Ankunft zuhause in Kauf genommen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:heading -->\n<h2>Mein pers\u00f6nliches Fazit:<\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Die unterschiedlichen Wege bei der An- und Abreise zeigen auf, wie wichtig es ist, sich \u00fcber die eingangs angesprochenen Fragen Gedanken zu machen, vor allem aber wie entspannt man reisen und wo die Nacht verbringen m\u00f6chte und wieviel Zeit zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>F\u00fcr mich war die Anreise ein durchweg positives Erlebnis, eine wertvolle Zeit f\u00fcr mich mit interessanten Beobachtungen und Begegnungen, vielf\u00e4ltigen Landschaften und Wetterbedingungen und am Ende der Erkenntnis, dass ich diese Vielfalt so nicht erlebt h\u00e4tte, w\u00e4re ich geflogen. Vor allem aber zeigt diese erdgebundene Art zu reisen auf, dass auch entferntere europ\u00e4ische Destinationen durchaus vertr\u00e4glicher erreicht werden k\u00f6nnen, als mit dem Flugzeug. Mir pers\u00f6nlich war es wichtig, bei diesem Urlaub auf den Flug zu verzichten. Die Reise entspannt nach Korfu geschafft zu haben, erf\u00fcllt mich mit gro\u00dfer Zufriedenheit und etwas Stolz.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:gallery {\"ids\":[2354,2353,2352,2351,2350,2337]} -->\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-3 is-cropped\">\n<li class=\"blocks-gallery-item\">\n<figure><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-2354\" src=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/igoumenitsa-regionalhafen-nach-korfu-1024x775.jpg\" alt=\"\" data-id=\"2354\" data-link=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/?attachment_id=2354\" \/>\n<figcaption>Igoumenitsa Regional-Hafen nach Korfu<\/figcaption>\n<\/figure>\n<\/li>\n<li class=\"blocks-gallery-item\">\n<figure><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-2353\" src=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/faehre-pulmansitz-sparen-1024x769.jpg\" alt=\"\" data-id=\"2353\" data-link=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/?attachment_id=2353\" \/>\n<figcaption>Pulmansitz auf der F\u00e4hre &#8211; Sparvariante<\/figcaption>\n<\/figure>\n<\/li>\n<li class=\"blocks-gallery-item\">\n<figure><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-2352\" src=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/faehre-kabine-4-bett-1024x761.jpg\" alt=\"\" data-id=\"2352\" data-link=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/?attachment_id=2352\" \/>\n<figcaption>4-Bett-Kabine auf der F\u00e4hre<\/figcaption>\n<\/figure>\n<\/li>\n<li class=\"blocks-gallery-item\">\n<figure><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-2351\" src=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/bologna-stadtfuehrung-brunnen.jpg\" alt=\"\" data-id=\"2351\" data-link=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/?attachment_id=2351\" \/>\n<figcaption>Zwischen\u00fcbernachtung in Bologna mit Stadtf\u00fchrung<\/figcaption>\n<\/figure>\n<\/li>\n<li class=\"blocks-gallery-item\">\n<figure><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"775\" class=\"wp-image-2350\" src=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/bahn-zug-trenitalia-bologna-1024x775.jpg\" alt=\"\" data-id=\"2350\" data-link=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/?attachment_id=2350\" srcset=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/bahn-zug-trenitalia-bologna-1024x775.jpg 1024w, https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/bahn-zug-trenitalia-bologna-300x227.jpg 300w, https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/bahn-zug-trenitalia-bologna-768x581.jpg 768w, https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/bahn-zug-trenitalia-bologna.jpg 1213w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\n<figcaption>Mit Trenitalia bei Bologna<\/figcaption>\n<\/figure>\n<\/li>\n<li class=\"blocks-gallery-item\">\n<figure><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"758\" class=\"wp-image-2337\" src=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/faehre-griechenland-minoan-lines-1024x758.jpg\" alt=\"\" data-id=\"2337\" data-link=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/?attachment_id=2337\" srcset=\"https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/faehre-griechenland-minoan-lines-1024x758.jpg 1024w, https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/faehre-griechenland-minoan-lines-300x222.jpg 300w, https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/faehre-griechenland-minoan-lines-768x568.jpg 768w, https:\/\/www.renatour.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/faehre-griechenland-minoan-lines.jpg 1222w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\n<figcaption>Die F\u00e4hre Minoan Lines kommt an<\/figcaption>\n<\/figure>\n<\/li>\n<\/ul>\n<!-- \/wp:gallery -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sybille Streicher (51), verheiratet, 3 erwachsene Kinder, Mitgr\u00fcnderin von ReNatour, reist von N\u00fcrnberg mit dem Zug und der F\u00e4hre nach Korfu, um dort an der \u201eReise zur Olivenernte nach Korfu\u201c teilzunehmen: Um von meiner Heimatstadt N\u00fcrnberg nach Korfu und zur\u00fcck zu kommen, w\u00e4hle ich ganz bewusst die erdgebundene Anreise, was mit insgesamt drei bis vier [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":2356,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_titles_title":"Auf dem Land- und Wasserweg nach Korfu | ReNatour Reiseblog","_seopress_titles_desc":"Sybille Streicher, Mitgr\u00fcnderin von ReNatour, reist von N\u00fcrnberg mit Zug und F\u00e4hre nach Korfu - 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