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Presse - 22.06.2004



"atmosfair" fliegen: ReNatour unterstützt Umwelt...


Zwei prominente Paten haben am Dienstag, 22.06.04, in Berlin das Projekt ''atmosfair'' für klimabewusstes Fliegen vorgestellt: Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Prof. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms mit Sitz in Nairobi.
Die Idee zu mehr Umweltschutz ist bestechend einfach: Fliegen belastet das Klima mehr als jede andere Fortbewegungsart durch einen enormen CO2-Aussstoß. Flugpassagiere können - auf freiwilliger Basis - nun einen Obolus entrichten, mit dem in Entwicklungsländern Klimaschutzprojekte finanziert werden. Klaus Töpfer: ''Das ist kein Ablasshandel - sondern ein Schritt auf dem wichtigen Wege, das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen und individuelles Handeln zu korrigieren.''

Die Idee zu ''atmosfair'' wurde gemeinsam entwickelt vom forum anders reisen (ein Verband kleiner Reiseunternehmen, die sich für sanften Tourismus einsetzen), der Umweltorganisation Germanwatch und mit aktiver Unterstützung des Bundesumweltministeriums. forum-anders-reisen-Chef Roland Streicher, Inhaber des Nürnberger Reiseveranstalters ReNatour, erläuterte in Berlin an Beispielen die Wirkungsweise des Projekts und den Emissionsrechner auf www.atmosfair.com. Bei einem Flug von Frankfurt nach Mallorca und zurück verursacht ein Passagier 560 Kilogramm CO2-Ausstoß, sein freiwilliger Beitrag zum Ausgleich seines persönlichen Umweltkontos beträgt 10 Euro. Auch wenn er weniger zahlt, ist sein Obolus willkommen.

Seit 10 Jahren setzt ReNatour auf umweltfreundliche Reisekonzepte. Mit „atmosfair“ erreicht dieses Engagement einen neuen Höhepunkt.

Finanziert mit einem Anschub von 35.000 Euro wird in Indien eine Solarküche in Nachbarschaft einer Tempelanlage, wo täglich zehntausende Pilger kostenlos gespeist werden. Ein zweites Projekt: In Rio de Janeiro wird künftig Müll einer riesigen Kippe, die schädliches Methan ausströmte, ab sofort zur Stromerzeugung genutzt und damit zweifach umweltfreundlich genutzt.


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